Felssturzgefahr: Sperre der A 9 bei Kalwang
Weil ein Felsbrocken locker ist, muss die Autobahn nach entsprechender geologischer Untersuchung zwischen Kalwang und Treglwang aus Sicherheitsgründen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

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Die starken Regenfälle der vergangenen Tage sorgen seit dem frühen Abend auch abseits der Autobahn für Hochbetrieb bei der Asfinag. Eine Grundbesitzerin hatte wegen eines etwa 15 Kubikmeter großen Felses bei der Autobahnmeisterei Kalwang in der Obersteiermark Alarm geschlagen, weil sie fürchtete, der Felsbrocken könnte nach den massiven Unwettern abstürzen. Der von der Asfinag umgehend verständigte Geologe ortete auch tatsächlich "Gefahr in Verzug", woraufhin Autobahnmeister Dieter Dorrer zwischen Kalwang und Treglwang die Sperre der A 9 Pyhrn Autobahn in beiden Fahrtrichtungen anordnete.
Der Felsbrocken befindet sich 200 Höhenmeter oberhalb der Autobahn und etwa 250 Meter von der A 9 entfernt, laut dem Geologen könnten Felsteile jedoch bis zur Autobahn (etwa bei km 104, unmittelbar nach dem Pretallerkogeltunnel) stürzen.
Spezialunternehmen zur Sprengung angefordert
Der Fels wird morgen früh von Experten eines Sprengtechnikunternehmens noch einmal genauestens untersucht. Am wahrscheinlichsten ist aber eine kontrollierte Sprengung des Gesteinsbrockens.
Die A 9 zwischen Kalwang und Treglwang ist daher ab spätestens 21 Uhr bis voraussichtlich Dienstagnachmittag gesperrt, der Verkehr wird in der Zwischenzeit auf die parallel verlaufende B 113 abgeleitet.








