Nach Silvesterparty von einem Felsen gestürzt
Ein junger Kalwanger wurde am Neujahrstag in Kalwang tot von einem Passanten aufgefunden. Sein Tod ist mittlerweile geklärt.

Foto © KLZ DIGITAL/Fuchs
Weitgehend geklärt hat die Polizei die Hintergründe des Todes eines jungen Obersteirers, dessen Leiche am Neujahrstag in Kalwang gefunden worden war (wir berichteten). Der 23-Jährige war nach einer Silvesterfeier auf einen Felsen geklettert und abgestürzt.
Der Mann hatte den Jahreswechsel bis in die frühen Morgenstunden in einem Lokal im Kalwanger Teichgraben gefeiert. Als er kurz nach sieben Uhr die Party verließ, wurde er zuletzt von einer Kellnerin gesehen. Doch machte er sich nicht auf den direkten Heimweg, sondern kletterte in der Nähe auf felsigem Gelände herum. Dabei stürzte der offenbar alkoholisierte Mann rund 15 Meter über eine Geländekante in die Tiefe. Er dürfte sich schon beim Aufprall die tödlichen Verletzungen zugezogen haben.
Während seine Lebensgefährtin den Kalwanger erfolglos am Handy zu erreichen versuchte, wurde die Leiche des Mannes am Nachmittag eher zufällig vom Pächter eines nahen Sägewerks entdeckt. Die Polizei schließt Fremdverschulden am Tod des Mannes aus.
Böse Folgen hatte die Silvesternacht auch für drei Besucher der Grazer Innenstadt. Als ein Unbekannter neben ihnen mit Krachern einen Mistkübel sprengte, erlitten sie ein Knalltrauma.








