Informativer Ausflug zum Wagspeicher
Seit fast einem halben Jahr wird der Wagspeichersee in Hieflau vom Verbund um 25 Millionen Euro generalsaniert. Ein Vorzeigeprojekt, das sich Gäste aus Bayern anschauten.

Foto © VerbundDie Asphaltierungsarbeiten im Wagspeicher in Hieflau sind voll im Gange und werden genau beobachtet
Seit Anfang März schlagen nicht zwei Millionen Kubikmeter Wasser im Wagspeichersee in Hieflau Wellen, sondern beherrscht schweres Gerät die überdimensionierte Badewanne, die ein Herzstück des Verbund-Kraftwerks Hieflau bildet. 25 Millionen Euro nimmt der Stromkonzern in die Hand, um den Speichersee umfangreich zu sanieren. Schon beim Bau eines zweiten 5,6 Kilometern langen Triebwasserstollens von Gstatterboden nach Hieflau wurden in den vergangenen Jahren 80 Millionen Euro investiert.
Schweres Gerät
Derzeit bringen bis zu 50 Tonnen schwere Geräte neue Asphaltschichten an den Böschungs- und Seitenrändern des Sees auf. Arbeiten, die 50 Besucher aus Bayern sehr interessierten. Bürgermeister, Gemeinderäte, und Bewohner von Anrainergemeinden des geplanten Energiespeichersees Riedl, in der Nähe von Passau, schauten sich in Hieflau an, wie so ein Energiespeicher in Form eines Speichersees ausgestattet ist, welchen Lärmbelästigungen Anrainer in Bauzeiten ausgesetzt sind und wie sich so ein See in die Natur einpassen kann. Hieflau hat dabei aber einen entscheidenden Vorteil: Der Wagspeicher ist seit 50 Jahren "in Betrieb", in Bayern wird der See erst "gebaut". Hieflaus Bürgermeister Günter Auer und sein Vize Franz Mayer stellten sich als "Betroffene einer Großbaustelle" den Fragen der bayrischen Gäste.








