Rauch eröffnete Sitzung
Rauchschwaden aus dem Gebäude des Aluminium-Recyclers AluMelt, wo Anlagen abgenommen werden, beschäftigen Eisenerzer Gemeinderat.
Noch bevor bei der jüngsten Eisenerzer Gemeinderatssitzung die Tagesordnung abgearbeitet wurde, versuchte Bürgermeisterin Christine Holzweber eine umfangreiche Rauchentwicklung im Bereich des neuen AluMelt-Werkes im Ortsteil Münichtal zu erklären.
Am Nachmittag war die gesamte Pilkington-Halle, in der neben einer Produktionsstätte des Glasherstellers auch der Aluminium-Recycling-Betrieb AluMelt beheimatet ist, in eine weiß-graue Rauchwolke gehüllt. "Das Unternehmen beginnt in Betrieb zu kommen. Es werden gerade alle Anlagen und Geräte abgenommen. Und da ist es zur Rauchentwicklung gekommen. Es war aber nie Gefahr in Verzug", erklärte Holzweber, die kurz vor der Sitzung von AluMelt in die Gemeindestube gekommen war.
Geschäftsführer Helmut Wulz konkretisierte die Sachlage: "Bei einer Anlage wurde in der Anlaufphase die Temperatur ein wenig zu hoch gefahren. Deshalb kam es zu einer Entzündung, die zu der Rauchentwicklung geführt hat." Gefahr habe nie bestanden. Gerade vor einer totalen Inbetriebnahme sei es eben wichtig, alles genau abzunehmen und auszutesten.
Die Gemeinderatssitzung selbst verlief schnell. 26 Tagesordnungspunkte wurden einstimmig beschlossen. Auch die Erhöhung der Lustbarkeitsabgabe auf generell 25 Prozent. Einzig beim Nachtragsvoranschlag 2011 mit einem Abgang im ordentlichen Haushalt von 1,75 Millionen Euro stimmten die drei KPÖ-Gemeinderäte dagegen. Karl Fluch warf der Gemeinde vor, "Geld hinauszuwerfen". Konkrete Beispiele blieb er, obwohl aufgefordert, welche zu nennen, schuldig.









