NAZ Eisenerz war wieder auf Goldkurs
Ulrich Wohlgenannt und Philipp Orter siegten bei den österreichischen Meisterschaften.
SCHI NORDISCH. In Eisenerz ist die nächste sportliche Großveranstaltung Geschichte. Eine, mit der Christian Schwarz, der Leiter des dort ansässigen Nordischen Ausbildungszentrums (NAZ) zufrieden ist. Bei den österreichischen Meisterschaften der Springer und Nordischen Kombinierer holten seine Athleten Philipp Orter und Ulrich Wohlgenannt zwei Mal Gold. "In der Jugendklasse, also dort, wo es für ein Nachwuchszentrum am meisten zählt", sagt Schwarz.
Dabei wäre noch mehr drinnen gewesen: Christian Reiter verfehlte als Vierter eine Medaille beim Springen nur knapp. Und Thomas Diethart, der heuer schon Weltcuppunkte erbeutet hatte, musste pausieren. "Er war lädiert und ausgebrannt, brauchte eine Pause vor dem Finale in Frankreich", sagt Schwarz.
Das Finale des Austria Cups wurde in Eisenerz ebenfalls ausgetragen: Wohlgenannt und Orter siegten in den Gesamtwertungen, NAZ-Kollege Florian Gugg wurde Dritter. In der allgemeinen Klasse der Landesmeisterschaft hatten dann sogar zwei Eisenerzer die Nasen vorne: Walter Niederhofer beim Springen und Weltcupmann Lukas Klapfer über zehn Kilometer in der Nordischen Kombination. Das freute natürlich auch Veranstalter WSV Eisenerz.
Ein weiterer WSV-Athlet, Kombinierer Michael Brandner, wurde Landesmeister über fünf und Zweiter über zehn Kilometer. Bei den österreichischen Meisterschaften wurde der Junior zwei Mal Fünfter. In der Austria-Cup-Gesamtwertung belegt er Rang vier. ALOIS LEITENBAUER









