Übung am Prächbichl: Bergretter bargen fünf Tourengeher
Winterfortbildungskurs in der Eisenerzer Ramsau verlief erfolgreich.
Quelle © Foto: KLZ Digital Lawinengefahr einschätzen: Der Experte erklärt
Lawinenunglück im Bereich der Hochalm. Mittels Handy ging bei der Landeswarnzentrale Graz über die Alpinnotrufnummer 140 folgender Hilferuf eines Tourengehers ein: "Unsere Gruppe hat während der Abfahrt bei schlechter Sicht ein Schneebrett ausgelöst. Wir sind sechs Personen, fünf Personen sind verschüttet, drei Personen haben ein Verschüttetensuchgerät."
Sofort werden die Einsatzgruppen alarmiert, ebenso die Lawinenhundestaffel des Steiermärkischen Bergrettungsdienstes. Beim Jugendgästehaus in der Eisenerzer Ramsau wird die Basis eingerichtet, die Basiseinsatzleitung auf der Hochalm. Ein Stoßtrupp soll so schnell wie möglich aufsteigen. Schlechte Witterungsverhältnisse lassen einen Hubschraubereinsatz nicht zu.
Immer mehr Bergretter treffen ein und machen sich in Richtung Hochalm auf. Der Einsatzleiter, der mit der Stoßtruppe mittlerweile beim Unglücksort angekommen ist, befragt den nicht verschütteten Tourengeher, der auch den Hilferuf absetzte. Nach Eintreffen der Haupteinsatztruppe und der Lawinenhundestaffel sind die drei verschütteten Tourengeher, die mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät ausgestattet sind, schnell gefunden und können erfolgreich geborgen werden. Die beiden anderen Verschütteten werden von Lawinenhunden gefunden und "lebend" aus den Schneemassen geholt. Nach drei Stunden ist die Übung vorbei und die Teilnehmer konnten ihren Kurs abschließen.










