Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 21. April 2014 11:46 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Mehr als eine Million Euro verbaut "Schwermetall" aus der Region Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Eisenerz und Umgebung Nächster Artikel Mehr als eine Million Euro verbaut "Schwermetall" aus der Region
    Zuletzt aktualisiert: 26.05.2008 um 12:28 UhrKommentare

    Enduro-Rennen Eisenerz: Wirklich weiß ist nur die frische Gipshand

    Eisenerz ist wieder einmal im Ausnahmezustand. Die bereits 14. Auflage des Erzbergrodeos ist voll im Gange. Am Sonntag geht das härteste Enduro-Rennen der Welt über die Bühne: das Red Bull Hare Scramble.

    Ex-Snowboarder Martin Freinademetz greift auch auf dem Erzberg an

    Foto © GEPAEx-Snowboarder Martin Freinademetz greift auch auf dem Erzberg an

    Benzin liegt in der Luft. Wobei dieser Ausdruck seit Donnerstag am Erzberg nicht als Floskel zu verstehen ist. Es riecht nach Benzin. Und das Donnern der Zwei- und Viertakt-Maschinen sowie die allgegenwärtige Rock-Musik sind nicht zu überhören. Kurz gesagt: Es ist staubig und laut und es riecht wie auf einer Tankstelle. Faktoren, die das Herz der Motorsport-Begeisterten nicht nur höher schlagen, sondern rasen lässt. Das Erzbergrodeo ist wieder in der Stadt. Tausende Fans und Fahrer sind zur der 14. Auflage des Enduro-Klassikers gekommen. Und die meisten der Fans logischerweise mit dem eigenen "Moped". Für vier Tage wird aus dem ansonsten beschaulichen Ort und dem mächtigen Erzberg ein einziges Festgelände mit der Optik einer Motocross-Messe.

    Guter Standplatz. Schon am Mittwoch sind die ersten Fans angereist, um einen guten Standplatz für Zelt, Campingwagen oder Kleinbus zu ergattern. Wobei in vielen Fällen nicht das Zwei-Mann-Iglu-Zelt vom letzten Pfadfinderausflug auf dem rotbraunen und steinharten Boden aufgestellt wurde, sondern ein Zelt in der größe einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Inklusive Kühlschrank, zelteigener Bar und Luxusfeldbetten - Outdoor-Palast quasi.

    Am Start des Prologs stellen sich die Fahrer brav wie die Taferlklassler in einer Linie an, ehe sie gegen den Berg und die Uhr kämpfen. "Bist du deppert, der ziagt jo vull durch", schreit der kleine Fan am Streckenrand, als der erste Fahrer seine Maschine schon vom Start an auf Volllast fährt und dem kleinen Mann die Steine nur so um die Ohren fliegen. Vollgas ab dem ersten Meter ist angesagt, denn die beiden Prolog-Fahrten am Freitag und Samstag sind die Qualifikation für das heutige Red Bull Hare Scramble. 1500 Fahrer aus 32 Nationen kämpfen um eines der begehrten 500 Startplätze für das härteste Enduro-Rennen der Welt.

    Wagemutige. Aber nicht nur die Profis stehen mit ihren Cross-Machinen in der Schlage. Manch Wagemutiger nimmt die 13,5 Kilometer lange Schotterstrecke mit einem eher ungeeigneten Gerät in Angriff. Wie etwa Günther Strauß, der mit seiner KTM Pony II nach 45:26,226 Minuten im Ziel ankam. Im Vergleich dazu benötigte der schnellste im ersten Durchgang, Antoine Letellier (FRA), nur 9:09,992 Minuten.

    Stürze. Dass am Erzberg Stürze auch trotz der Schutzkleidung - der so genannten Panier - nicht immer glimpflich ausgehen, steht außer Frage. Der junge Mann mit dem linken Arm und der rechten Hand im Gips stellt die Gefahren unter Beweis. Das Weiß seiner Gipsschienen ist übrigens das einzige Weiß, das angesichts der enormen Staubbelastung diese Bezeichnung auch wirklich verdient.

    "Schwarze Luft". Nach getaner Arbeit der Fahrer und wenn die "schwarze Luft" über den Erzberg hereinbricht geht es dann im Party-Zelt - gegen das sich sogar die mitgebrachten Luxus-Behausungen verstecken können - ordentlich zur Sache. Bis in die Morgenstunden. Aber nicht für jene 500 Fahrer, denen heute noch einiges bevorsteht. 35 Kilometer die es in sich haben. Steilauffahrten, die so mancher nicht ohne Seilschaft erklimmen kann, Schlamm- oder Wasserbecken, Geröllfelder, Felsbrocken und wovon einem Hobby-Fahrer noch so allem schlecht werden kann. Vier Stunden bleiben den Fahrern Zeit, aber nur eine Hand voll wird auch heuer das Ziel erreichen. Ganz nach dem Motto: "Tougher than iron, harder than steel." Der Rest bleibt wieder auf der Strecke.

    GEORG MICHL

    Fotoserie

    Mehr Nachrichten aus der Umgebung

    Mehr aus dem Web

      Gemeindewetter

      • Montag, 21. April 2014
        • Min: -1°C
        • Max: 14°C
        • Nsw.: 30%
        Wolkig Nebel
      • Dienstag, 22. April 2014
        • Min: 2°C
        • Max: 19°C
        • Nsw.: 25%
        Wolkig
      • Mittwoch, 23. April 2014
        • Min: 2°C
        • Max: 20°C
        • Nsw.: 45%
        Bewölkt
      Dreitagesprognose aufs Handy!
      SMS mit WETTER 8790 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS


      Babys aus der Gemeinde

      Hochzeiten/Jubiläen

      Leserfotos aus der Gemeinde

      Treten Sie mit uns in Kontakt!

       
       
      Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
       

      Wallpaper

       

      Todesanzeigen

      Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang