Autohausbesitzer wegen Betrugs vor Gericht
39-Jähriger Leobener Autohändler soll sich mit Vorsatz unrechtmäßig bereichert haben. Die Verhandlung wurde vertagt.

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Schweren, gewerbsmäßigen Betrug wirft Staatsanwältin Carolin Weißenbacher einem Leobener Autohändler vor. Am Dienstag musste sich der 39-Jährige vor dem Straflandesgericht Leoben verantworten.
Üner 4.700 Euro Schaden. In sieben Fällen soll sich der Autohändler in den Jahren 2005 und 2006 mit Vorsatz unrechtmäßig bereichert haben: Er soll verschiedene Versicherungen bei der Reparatur von Haftpflichtschäden zur Auszahlung von Direktverrechnungsbeträgen verleitet haben, obwohl weniger Leistungen am Auto durchgeführt worden sein sollen, als in den Gutachten der jeweiligen Sachverständigen vorgeschlagen. Insgesamt sei ein Schaden von mehr als 4700 Euro entstanden.
Kunde reklamierte. "Fühlen Sie sich schuldig?", fragt Strafrichter Georg Schober den 39-Jährigen. "Nein, absolut nicht. Ich habe nie die Absicht gehabt, mich so zu bereichern." Oft habe man auch weniger verrechnet, als in den Gutachten des Sachverständigen berechnet worden sei. Die Reparaturaufträge habe man an einen Subunternehmer weitergegeben: "Wir haben bis dahin nie schriftliche Aufträge gegeben, das war vielleicht ein Fehler", räumt der Autohändler ein. Ins Rollen sei die Sache durch die Reklamation eines Kunden gekommen: "Vorher hat es nie etwas gegeben." Die Verhandlung wurde Dienstagabend vertagt - es soll ein Gutachten eingeholt werden.














