Vier Gemeinden, ein Ball
Erstmals haben sich Einsatzorganisationen und vier Gemeinden zusammengetan, um einen gemeinsamen Ball in Eisenerz zu feiern.

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Wenn ein Garnisonskommandant von Graz in Richtung Bezirk Leoben fährt, dann ist das nichts Besonderes. Wenn dabei aber die Idee zu einem noch nie da gewesenen Ereignis geboren wird, dann ist die Fahrt doch etwas Besonderes. So geschehen vor einigen Monaten, als Oberstleutnant Johannes Kernmayer, Kommandant der Garnison Hieflau-Eisenerz und Chef des Heeresmunitionslagers und des Heeressanitätslagers, im Auto saß und die Idee hatte, dass alle Einsatzorganisationen der Gemeinden Eisenerz, Hieflau, Radmer und Vordernberg doch einen gemeinsamen Ball durchführen könnten.
"Einfach zu klein".
"Gesellschaftliches ist wichtig, einen eigenen Garnisonsball durchzuführen, ist aber nicht möglich, weil wir einfach zu klein sind", erzählt Kernmayer. Deshalb informierte er einmal die Bürgermeister der vier Gemeinden von der Idee, dann die Kommandanten der Einsatzorganisationen. "Alle wollten den Ball heuer machen", führt der Oberstleutnant aus.
Gesagt, getan: Am kommenden Samstag, dem 24. November, wird der Ball mit einer Polonaise von Borg-Schülern um 20 Uhr im Innerberger Gewerkschaftshaus in Eisenerz eröffnet. "Jede Gemeinde und jede Einsatzorganisation von der Polizei über die Rettung, die Bergrettung, die Lawinenkommission bis hin zu Bundesheer und Feuerwehr hat ihren Teil zur Organisation beigetragen", erklärt Siegfried Gallhofer, Bürgermeister von Radmer, dem wichtig ist, dass es sich nicht um einen Ball für die Einsatzorganisationen handelt, sondern um ein Ereignis für jedermann. "Es geht ja dabei auch um ein besseres Kennenlernen aller Beteiligten", hofft Gallhofer.















