Montanuni Leoben an internationaler Uni für Rohstofffragen beteiligt
"International University of Ressources" in Freiburg gegründet. Die Leobner Montanuni ist eine von fünf Unis im überwiegend osteuropäischen Netzwerk.
Die Montanuniversität Leoben beteiligt sich als eine von fünf internationale Universitäten an der jüngst gegründeten "International University of Resources" (IUR). Gemeinsam mit Partnern am Bergbau-Institut in St. Petersburg (Russland), der Nationalen ukrainischen Bergbau-Universität Dnepropetrovsk, der polnischen AGH in Krakow und der deutschen TU Bergakademie Freiberg will man an Forschungsprojekten und Ausbildungsangeboten im Bereich der Rohstoffe und Energie arbeiten.
Neue Möglichkeiten. Für den Leiter des Departments für "Natural Resources" an der Montanuniversität Leoben, Peter Moser, eröffnet dieser Zusammenschluss neue Möglichkeiten auf dem Rohstoffsektor: "Die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion spielen eine zentrale Rolle für die Rohstoffversorgung Europas, daher ist vor allem der Zugang nach Osteuropa und Russland für uns von entscheidender Bedeutung".
Erster Schritt. Für den Rektor der Montanuniversität Leoben, Wolfhard Wegscheider, ist die Gründung der IUR "ein erster Schritt zu einer weltweiten Vernetzung von Spitzen-Universitäten mit dem Schwerpunkt der Ressourcenfragen". Die Leobener Universität hat erst kürzlich mit der "Sandvik International Mining School" ein globales Netzwerk nach Amerika, Australien, Südafrika und Westeuropa aufgebaut.
Neuer Studiengang. Als erste konkrete Maßnahme vereinbarten die beteiligten Universitäten die Einrichtung eines europaweit einmaligen internationalen Bergbau-Studienganges sowie die Herausgabe einer internationalen Fachzeitschrift zu Rohstofffragen. Weiters soll bereits im Juni 2008 in Freiberg eine Konferenz junger Wissenschaftler zu Ressourcenfragen stattfinden.















