Leopoldsteinersee als großer Klangkörper
Zum zehnten Mal wurde in Eisenerz das "Echo- und Weisenbläsertreffen" veranstaltet. Tausende Besucher trotzten dem kalten Wetter.

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Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft", wusste schon der deutsche Komponist Richard Wagner. Von einer solchen Leidenschaft wurde am Samstag der Leopoldsteinersee in Eisenerz umgeben. Trotz eisiger Temperaturen zogen wieder zahlreiche Besucher an das grüne Gewässer, wo das zehnte Weisen- und Echobläsertreffen auf und um den See stattfand. "Ein solch kulturelles Ereignis darf man einfach nicht verpassen", erklärte eine begeisterte Anwesende aus Bruck.
Erleichterung.
Alphornklänge wechselten sich mit Trompeten und Flügelhornmelodien ab. Und fehlen durfte in diesem Jahr natürlich auch nicht ein bereits zur Tradition gewordener Programmpunkt, der allerdings schon einige Male schlechten Wetterbedingungen zum Opfer gefallen war: ein Paragleiter-Tandemsprung von der Seemauer. Als Pilot bei dieser originellen Einlage kam Alois Zauner zum Einsatz und für die dazu passende Musik sorgte Walter Krug, der viele Jahre Obmann der Stadtmusikkapelle Eisenerz war. "Trotz des nicht so guten Wetters ist alles gut gegangen, und wir konnten fliegen", erzählte er erleichtert.
Musik macht Spaß.
Selbst auf dem See wurde eifrig gespielt - auf einem Floß und in einer Zille ging es musikalisch zur Sache. Unter all den Musikern gab es dennoch jemanden, der einem sofort ins Auge stach. Der kleine talentierte Michael Huber (9), der gemeinsam mit seinem Vater auf dem Flügelhorn spielt. "Seit drei Jahren mache ich schon Musik und es macht mir sehr viel Spaß", sagte er mit Begeisterung.
Neue Pläne.
Auch im nächsten Jahr will die Stadtmusikkapelle wieder ein musikalisches Großereignis auf die Beine stellen. Allerdings wird ein anderer Ort angedacht als der Leopoldsteinersee. "Wir überlegen, ob wir das Echo- und Weisenbläsertreffen im Zweijahres-Rhythmus veranstalten und dazwischen etwas anderes machen. Vielleicht machen wir eine Veranstaltung dann aber schon Anfang September, weil es vom Wetter her sicherer ist", erzählte er im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.
















