Vier Arbeiter bei Unfällen in der Steiermark verletzt
52-Jähriger zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu, als er von Lkw eingeklemmt wurde. 29-Jähriger stürzte mit Telefonmast um.
Bei Arbeitsunfällen haben vier Männer in der Ober-
und Südsteiermark am Freitag Verletzungen erlitten, wie die Polizei
am Samstag mitteilte. Ein 45-Jähriger wurde beim Abladen eines
Rundholzwaggons in Leoben von einem herabfallenden Fichtenbloch
schwer verletzt. In Murau stürze ein 29-jähriger Fernmeldemonteur
zusammen mit einem Telefonmast um. Bei Reparaurarbeiten an einem Lkw
wurde ein 52-Jähriger aus St. Peter am Kammersberg zwischen Kotflügel
und Kipperaufbau eingeklemmt. Ein 29-Jähriger stürzte in
Kaindorf/Sulm von einer Leiter eineinhalb Meter ab.
Holzbloch. Auf einem Holzabladeplatz im obersteirischen Leoben hatte ein
45-Jähriger die Spanngurte des Rundholzwaggons entfernt. Nach dem
Öffnen der Seitentüre des Waggons löste sich in drei Meter Höhe ein
Fichtenrundholzbloch und stürzte auf den Arbeiter.
Lockeres Erdreich. In Oberwölz-Umgebung (Bezirk Murau) wollte ein 29-jähriger
Burgenländer ein Kabel eines Telefonmastes in sechs Meter Höhe
abmontieren. Der Mast stand jedoch im lockeren Erdreich, stürzte um
und riss den Mann mit. Der Fernmeldemonteur wurde in das LKH
Judenburg eingeliefert.
Eingeklemmt. Im Maria Buch (Bezirk Judenburg) war ein 52-jähriger Murauer damit
beschäftigt, die Hydraulik vom Kipperaufbau eines Lkw auszubauen, als
er zwischen Kotflügel und Kipperaufbau eingeklemmt wurde. Der Mann
wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das LKH Judenburg
gebracht.
Ausgerutscht. Ein 29-Jähriger aus Stainz (Bezirk Deutschlandsberg) rutschte auf
einer Baustelle im südsteirischen Kaindorf/Sulm (Bezirk Leibnitz) auf
einer Leitersprosse aus und fiel auf eine Betondecke. Er wurde in das
LKH Wagna eingeliefert.















