LeobenAus für LE-Card sorgt weiter für Verärgerung

Nach unserem Bericht über das Auslaufen der LE-Card in Leoben machen Leserinnen und Leser ihrem Ärger Luft.

Schulen nutzen seit vielen Jahren das Asia spa © Johanna Birnbaum
 

Ich wurde sicherlich nicht verständigt, dass es die LE-Card nicht mehr geben wird“, erklärt eine Leserin empört. Nach unserem Bericht über das Auslaufen der Karte, die von Leobenerinnen und Leobenern gekauft und für Ermäßigungen in Anspruch genommen werden konnte, gingen die Wogen hoch. Vor allem, dass die billigeren Eintritte ins Asia Spa mit der Karte Geschichte sein sollen und, dass es, wie von der Stadt erklärt, Verständigungen gebeben haben solle, verärgerten.

Unzählige Kommentare in den sozialen Medien wiesen auch darauf hin, dass viele LE-Card-Besitzer nicht verständigt worden seien, dass die Karte ein Auslaufmodell sei. Und auch beim Hinweis, dass die Karte bereits mit Ende 2017 ihre Gültigkeit verliere, gab es Unstimmigkeiten.

Gerhard Lukasiewicz, Pressechef der Stadtgemeinde Leoben, korrigierte gestern erste Angaben. „Jeder LE-Card-Besitzer, der in der Stadtinformation die Karte verlängern wollte, wurde darauf hingewiesen, dass es diese nicht mehr geben wird“, erklärte er.
Der Gemeinderat der Stadt Leoben habe in seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 ein neues, übersichtliches Tarifmodell für das Asia Spa beschlossen, welches mit 1. Februar 2018 in Kraft trete. Ab diesem Zeitpunkt verliere daher auch die LE-Card ihre Wirksamkeit. Ursprünglich konnten mit der LE-Card Ermäßigungen im Asia Spa, für Produkte im LE-Shop, bei Kulturveranstaltungen und im Handel in Leoben in Anspruch genommen werden.

Kaum Interesse

„Da das Interesse für die LE-Card immer weiter gesunken ist und die Karte kaum bis gar nicht mehr nachgefragt wurde, die Ermäßigungen mit dieser Karte im Handel auch großteils ohne Karte gewährt werden und eben ein neues Tarifmodell für das Asia Spa beschlossen wurde, hat die LE-Card keine Aufgabe mehr“, erklärte Lukasiewicz im Namen der Stadtgemeinde Leoben.

Verärgert reagierte Walter Reiter von der gleichnamigen Bürgerliste, die im Leobener Gemeinderat mit zwei Mandaten vertreten ist. „Diese Änderung wurde nur mit den Stimmen der Mehrheitsfraktion SPÖ beschlossen, die Opposition war dagegen“, erklärte er gestern

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