Tierpark in Mautern Es geht weiter bergauf am Wilden Berg

Drei Jahre, nachdem die Planai den Tierpark in Mautern übernommen hat, zieht man mit 72.000 Besuchern 2017 erfolgreiche Bilanz.

Andreas Kühberger, Barbara Eibinger-Miedl und Georg Bliem © Schaunitzer
 

Gleich auf 50.000 Bewohner darf sich der Wilde Berg in Mautern im kommenden Jahr freuen. 50.000 Ameisen – wohl gemerkt. Denn in der Frühjahrssaison wird eine Ameisenfarm vom Nationalpark Hohe Tauern in den Tierpark im Liesingtal übersiedeln. Bei der Farm kann im Querschnitt das Innenleben eines Ameisenhaufens beobachtet werden.
Das ist aber nicht die einzige Neuerung, die in der kommenden Saison auf die Besucher des Wilden Berges wartet, wie Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai Bahnen, zu denen auch der Tierpark gehört, erzählte. Außerdem ist eine Erweiterung der Tiergehege in Planung, und die Greifvogelschau wird ausgebaut. Ebenso wie die sehr beliebte Kugelbahn.


Kurz vor Ende der Saison, die am 29. Oktober mit einem Oktoberfest noch einmal gefeiert wird, blickt man sehr zufrieden auf das heurige Jahr zurück. „Wir freuen uns sehr, dass wir an das Rekordjahr 2016 anknüpfen können“, zieht der Direktor Bilanz. Man konnte auch heuer wieder 72.000 Gäste in Mautern begrüßen. Besucherrekord gab es außerdem im August: 23.000 Gäste kamen auf den Wilden Berg. So viele, wie noch nie zuvor in einem Monat.

Bilanz der letzten drei Jahre


Insgesamt blickt Bliem sehr zufrieden auf die vergangenen drei Jahre zurück, seitdem die Planai den Tierpark übernommen hat. „Ich denke, wir haben es geschafft, eines der attraktivsten Ausflugziele der Steiermark zu werden. Die Mischung aus Erlebnis, Tierpark und Gastronomie macht es eben aus“, glaubt Bliem. Es sei durchaus auffallend, dass die Gäste durchschnittlich vier Stunden am Wilden Berg verbringen. Das sei einzigartig bei Ausflugszielen.


Auch Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die den Tierpark erstmals besuchte, zeigte sich von den Erfolgen sehr beeindruckt. „Aus dem Betrieb hier ist wirklich ein Schmuckstück geworden“, so Eibinger-Miedl. Die Zahlen würden außerdem für sich sprechen und ein Motor für die gesamte Region sein.

Das bestätigte auch Mauterns Bürgermeister Andreas Kühberger.
Mit Ende des Herbstes blickt man am Wilden Berg natürlich auch in Richtung Winter. Im vergangenen Jahr hatte man als Probelauf an einem Adventwochenende zu einem Weihnachtsmarkt geladen. Ansonsten blieben die Tore für Besucher weiterhin geschlossen. „Wir denken bereits intensiv über eine Winternutzung nach. Aber heuer ist es noch zu früh“, erklärt Bliem. Ideen wie ein Wintererlebnisberg, wo quasi alles, was im Schnee Spaß macht, – außer Skifahren – möglich sei, würden momentan einmal angedacht. Das müsse nun alles auch auf die Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden. Die Genehmigungen für eine Öffnung im Winter würde es bereits geben, mehr jedoch noch nicht. „Aber die Ideen gehen nicht uns sicher nicht aus“, blickt Bliem in die Zukunft.

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