Illegalem Müll auf der Spur
Illegal abgelagerter Müll am Trabocher See macht derzeit der Gemeinde Kopfzerbrechen und verursacht auch Mehrkosten bei der Entsorgung.

Foto © APAMusterbild Müll
Vor kurzem war ich mit meinen Enkelkindern am Trabocher See spazieren. Es ist unglaublich, wie verdreckt die Spazierwege in dem Naherholungsgebiet waren. Und dazu gibt es an jeder Ecke Hundekot", kritisiert eine Leobenerin.
"Das mit dem Hundekot ist ein Problem", räumt Ewald Tauderer, Vizebürgermeister von Traboch, ein. Dieses Problem sei aber nicht spezifisch für die Wege rund um den Trabocher See und überdies schwer in den Griff zu bekommen: "Mit manchen Hundebesitzern ist es nicht immer leicht", so Tauderer.
Kritik.
Was die von der Spaziergängerin kritisierte angebliche Verschmutzung der Wege betrifft, meint er: "Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn es schlechtes Wetter gegeben hat, sind unsere Leute von der Gemeinde sofort mit Besen und Scheibtruhe unterwegs und schauen, ob es irgendwo etwas herunter geschwemmt hat."
Nacht und Nebel.
Es gebe aber Probleme mit unbefugter Müllentsorgung im Bereich des Trabocher Sees, erklärt Tauderer: "Es gibt hier anscheinend Leute, die bei den Ferienhäusern am See illegal ihren Müll entsorgen. Für die Bewohner der Ferienhäuser gibt es bei uns auf der Gemeinde eigene Müllsäcke, die man holen kann und die von der Firma Mayer entsorgt werden, wenn sie voll sind." Seit kurzem komme es aber immer wieder vor, dass Leute in Nacht und Nebel-Aktionen ihren Müll einfach dort dazustellen, erzählt Tauderer: "Das lädt natürlich dazu ein, in der Nacht ist es dort finster, in den Ferienhäusern ist nicht immer jemand, da kann man locker hinfahren und seinen Kofferraum voll Müll loswerden." Der Gemeinde würden dadurch Mehrkosten für die zusätzliche Entsorgung erwachsen: "Wir sind nicht glücklich über diese Vorkommnisse. Jetzt müssen wir überlegen, ob wir dort das Ganze selbst näher beobachten, oder ob wir uns den illegal abgestellten Müll gemeinsam mit einem Abfallberater untersuchen, um herauszufinden, woher er kommt", so Tauderer.















