UKH-Kalwang: Suche nach den "richtigen Patienten"
Am Unfallkrankenhaus (UKH) Kalwang wurde in monatelanger Arbeit ein Leitbild erstellt, das die Weichen für die Zukunft stellen soll.

Foto © Johanna Birnbaum
Die Eingangshalle des Unfallkrankenhauses Kalwang war Mittwoch Abend übervoll. Vorrangig nicht mit Patienten, sondern mit vielen Interessierten, die Neues zum Thema "Leitbild für das UKH Kalwang" hören wollten - zum einen.
Wechsel an der Spitze. Zum anderen waren sie gekommen, um einen weiteren Höhepunkt der Reihe "KultSpit - Kultur im Spital" mitzuerleben: einen Auftitt des Kabarettisten und Sozialmanagers Markus Hirtler alias "Ermi-Oma". Und die Besucher erlebten auch noch einen Wechsel an der Spitze des Betriebsrates am UKH. Dessen langjährige Vorsitzende Monika Klöckl, die auch "KultSpit" ins Leben gerufen hatte, übergab das Zepter an Karin Ehetreiber.
Leitbild. Die beiden waren auch, wie ihre gut 200 Kollegen am UKH, immer wieder daran beteiligt, die wesentlichen Punkte eines Leitbildes zu erfassen und mitzuarbeiten. "Im Frühjahr haben wir uns dann zu einer zweitägigen Klausur zusammen gesetzt und die klaren Ziele definiert. Vor allem versuchten wir die Punkte ,Wo wollen wir hin' und ,Was wollen wir anbieten' herauszuarbeiten", erklärt Verwaltungsdirektor Paul Pucher. "Wir" das waren Primarius Karl Paul, ärzlicher Leiter, sein Stellvertreter Oberarzt Harald Etschmaier, Pflegedienstleiter Michael Pichler, dessen Stellvertreterin Daniela Dick sowie Paul Pucher und Helmut Kreiner von der Verwaltung, außerdem noch Landesdirektor Walter Mayer.
















