Verwandtenbesuch bei den Elfen und Kobolden
Elfenberg: Am Freitag startete ein Weltrekordversuch. Bis Herbst sollen Besucher Gartenzwerge für ein eigenes Dorf vorbeibringen. Je mehr Zwerge es werden, desto näher rückt der Rekord.

Foto © APADer Elfenberg soll das weltgrößte Gartenzwergdorf werden
Seid willkommen, im Reich der Elfen und Kobolde", tönt eine Stimme aus einem Lautsprecher. Ein eisiger Wind weht. Doch er hat einen Vorteil - er vertreibt die Regenwolken. "Jahrelang hat mein Gartenzwerg im Keller gestanden. Beim Wildparklauf haben wir dann in einer Runde vom Gartenzwergdorf geredet und Peter Hölzl (Bürgermeister und Elfenberg-Geschäftsführer, Anm. d. Red.) hat gemeint ich soll meinen vorbeibringen. Bevor er im Keller verstaubt, soll er hier stehen", erklärt Norbert Zechner aus Mautern sein Motiv, einen Gartenzwerg zum Elfenberg zu bringen.
Weltrekordversuch. Dort läuft seit Freitag ein kurioser Weltrekordversuch: Mit Hilfe der Besucher wollen die Verantwortlichen das weltgrößte Gartenzwergdorf entstehen lassen. "Die Idee dazu hat es schon im Vorjahr gegeben", erklärt Hölzl und fährt fort: "Elfen- und Koboldfiguren sind ja nicht so leicht in großer Zahl zu bekommen. So haben wir uns gedacht, wir machen etwas für die lustigen Geschwister der Elfen und Kobold die Gartenzwerge. Die Mauterner Feuerwehr hat uns einen Feuerwehr-Gartenzwerg vorbei gebracht."
Moped. "Wir waren heute die ersten hier. Um halb neun waren wir hier, mit dem Moped. Von Leoben haben wir eine halbe Stunde gebraucht", erzählt Karl Pickl. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Herta Steiner hat er zwei Gartenzwerge mit gebracht. "Die schenke ich dem Elfenberg", sagt er lachend. Auch sein Sohn Thomas ist aus St. Stefan gekommen. Ebenfalls mit einem Zwerg, einem bebrillten.














