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Uni mit neuem Gesicht

Der Uni-Campus der Montanuniversität bekommt in Leoben ein neues Gesicht. Der umgestaltete Hörsaaltrakt wird im Oktober neu eröffnet.

 
Das neue Gesicht des Hörsaaltraktes und des Auditorium Maximum der Montanuniversität hat bereits fast vollendete Züge erhalten. Seit etwa einem Jahr laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren: "Wir wollen den Gebäudekomplex Anfang Oktober dieses Jahres rechtzeitig zum Start des Herbstsemesters wieder eröffnen", erklärt Wolfhard Wegscheider, Rektor der Montanuniversität Leoben. Das heißt, dass die Zeit der großen Vorlesungen im Sparkassensaal des Congress dann ihr Ende haben. Auch die Lern- und Kopierräumlichkeiten der ÖH in der Rathauspassage haben dann ausgedient.

Neuer Hörsaal. Das bestehende Gebäude wurde innen komplett entkernt, das Audimax, der Hüttenmännische Hörsaal und der Chemie-Hörsaal wurden völlig neu eingebaut. Die Kunststoffinstitute, die im Erdgeschoß untergebracht waren, wichen einem neuen Hörsaal für 200 Personen, zwei neuen Seminarräumen und einem eigenen Platz für Ausstellungen. Auch die Mensa wird in den neuen Hörsaaltrakt wieder einziehen. Durch die Neugestaltung wurde zusätzlicher umbauter Raum gewonnen: "Die Generalsanierung und der Umbau werden etwa neun Millionen Euro kosten", so Wegscheider.

Zweites Gesicht. Auch die ehemalige "Rostburg" hat bereits ihr neues Gesicht, durch das Abhängen eines neuen Stockwerkes wurde hier Platz gewonnen - Stararchitekt Eilfried Huth, der das Gebäude mit Günther Domenig entworfen hatte, legte wieder gestalterisch Hand an: Die gesamte Kunststofftechnik der Montanuniversität soll dort Anfang 2010 ihre Unterkunft finden: "Noch sind wir aber noch nicht Mieter, die Verhandlungen laufen allerdings auf Schiene", betont Wegscheider. Er ist guter Dinge, dass mit dem Umzug der Kunststoffinstitute planmäßig über die Bühne gehen werden.

Veranstaltungsfreundlicher. Und noch einen Umbau hat die Montanuni für die Sommermonate vor: "Da soll unser Innenhof neu gestaltet werden. In erster Linie wird er veranstaltungsfreundlicher werden. So wird der Innenhof teilweise überdacht", erklärt Wegscheider. Auch in den Jahren 2010 und 2011 soll der Uni-Campus weiter wachsen - dann wird es mit dem neuen Impulszentrum für Rohstoffe ernst, das an jener Stelle hochgezogen werden soll, wo momentan noch der Leobener Stadtsaal steht. Dieser soll bekanntlich geschleift werden (wir berichteten).

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