Studie über neue obersteirische S-Bahn
Land Steiermark erteilte Auftrag für eine Machbarkeitsstudie über eine mögliche Inbetriebnahme einer S-Bahn ins Vordernbergertal.

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Seit geraumer Zeit ist eine eigene S-Bahn-Linie für den Zentralraum Obersteiermark im Gespräch. Vor allem der Verein Fahrgast hat sich dieses Themas massiv angenommen und ein fertig entwickeltes Konzept für die Strecke ins Vordernbergertal mit Anbindung ins Mürztal und den Grazer Raum ausgearbeitet. Dieses wurde auch Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder präsentiert, die Interesse an diesem Projekt signalisierte (wir berichteten).
"Machbarkeitsstudie" in Auftrag. Nun erteilte die Steiermärkische Landesregierung nach den Konzepten der Verkehrslandesrätin dem Grazer Verkehrsplanungsbüro "Verkehr plus" den Auftrag, eine Machbarkeitsstudie über die mögliche Inbetriebnahme einer "S-Bahn, Obersteirischer Zentralraum" zu erstellen. Und zwar zum Preis von 46.000 Euro.
Erfahrung. Wie das Büro von Landesrätin Edlinger-Ploder mitteilte, habe "Verkehr plus" deshalb den Zuschlag bekommen, weil es im Auftrag der Fachabteilung 18 a bereits das Verkehrskonzept Ost und den Steirertakt abgewickelt habe und die Akteure vor Ort bereits kenne.
Erste Ergebnisse im Herbst. Die Machbarkeitsstudie soll Überlegungen zur Reaktivierung der Strecke und die Integration in die S-Bahn-Überlegungen für die Steiermark beinhalten. Seit Mitte 2001 ist der Personenverkehr auf der Eisenbahnlinie Leoben-Vordernberg still gelegt. Erste Ergebnisse werden für Herbst erwartet, allerdings werde das noch kein endgültiges Ergebnis sein, sondern soll erst in Vernetzung mit Graz und dem Mürztal untersucht werden.
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Fakten
Das Betriebskonzept der "S-Bahn-Obersteiermark" sehe einen Halbstundentakt zwischen Vordernberg, Leoben, Bruck, Kapfenberg bis St. Marein und St. Lorenzen vor, würde am Knoten Bruck mit dem S-Bahn-Ast aus Graz zusammen treffen und so die Obersteiermark optimal einbinden.















