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Bezirk Leoben

Freunde retteten Lawinenopfer

Bei dem Lawinenabgang in der Obersteiermark ist ein 41-jähriger Tourengeher halb verschüttet worden. Seine Begleiter lösten einen Notruf aus, konnten den Mann dann aber selbst ausgraben. Bergrettung, Alpinpolizei und Feuerwehr waren im Einsatz.

 

70 Mann von Feuerwehr, Alpinpolizei und Bergrettung standen Samstagnachmittag im Gössgraben bei Trofaiach-Hafning im Einsatz, nachdem dort von der Grabnerspitze eine Lawine abgegangen war. "Auch drei Hubschrauber waren im Einsatz", berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Werner Tomsits. Die Suchaktion war bereits in vollem Gang, als der Einsatzleitung die gesuchten Tourengeher plötzlich entgegenkamen - allesamt unverletzt.

"Die Begleiter hatten den Verschütteten selbst aus der Lawine befreien können", so ein Beamter der Polizei Trofaiach. Eine Entwarnung war jedoch nicht mehr möglich, da das Handy, über das sie zuerst Alarm geschlagen und die Landeswarnzentrale angerufen hatten, danach nicht mehr funktionierte. So lief die Suche weiter.

Die vier Tourengeher aus dem Raum Leoben, aus Graz, Innsbruck und Linz waren perfekt ausgerüstet gewesen. "Sie hatten Lawinenpieps, Sonden, Schaufeln, Lawinenairbags mit", so der Polizeibeamte. Deshalb konnten sie den 41-Jährigen aus dem Raum Leoben auch rasch befreien. Er war von der Lawine rund 50 Meter weit mitgerissen, aber nicht zur Gänze verschüttet worden.

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