Das Ernten kann beginnen
Tal Leoben trifft im Stocksport-Staatsliga-Finale auf Walding.
STOCKSPORT. 350 Zuseher beim Staatsliga-Semifinale in Voitsberg sorgten für Bombenstimmung bei echter Affenhitze. Tal-Leoben-Boss Lorenz Brantner schwitzte gleich drei Leibchen durch, obwohl er aktiv gar nicht ins Geschehen eingriff, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Tal Leoben steht nach dem 7:1-Sieg gegen Voitsberg im Staatsliga-Finale. "Sensationell!", jubelte Brantner, "mit der Wappeltechnik haben wir sie kaputtgemacht."
Keine Frage: Für die Donawitzer läuft es heuer blendend. "Wir sind schon mit dem Einzug ins Finale superzufrieden", meint Brantner. Der Erfolg kam für ihn allerdings nicht überraschend, wie er sagt. Zuletzt sei man 1999 in einem Staatsmeisterschafts-Finale gestanden. Danach habe es einen großflächigen Kaderumbau gegeben, der jetzt abgeschlossen sei. Fazit: Tal Leoben ist derzeit mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren das mit Abstand jüngste Team im Stocksport-Oberhaus. Und eines, mit dem man vor allem in Zukunft verstärkt rechnen sollte. "Wenn wir zusammenbleiben, so weitermachen und alle am Boden bleiben, gibt es in den nächsten Jahren viel zu ernten", verspricht Brantner.
Sollte man am Samstag auswärts den regierenden Staatsmeister Walding biegen, wäre das "eine irrsinnige Genugtuung" darüber, dass der eingeschlagene Weg mit jungen Spielern der richtige war. Brantner betont aber auch: "Silber haben wir schon, alles andere wäre nur eine Draufgabe, traurig werden wir in keinem Fall sein."
Zudem seien die Chancen auf den ersten Staatsmeistertitel seit 1999 intakt. "Walding ist durch den Heimvorteil zwar Favorit. Wir gehen aber durch unser Selbstvertrauen gestärkt ins Finale, und ich bin zuversichtlich, dass es auch mit dem Titel klappen wird." ALOIS LEITENBAUER
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