"Harmonissimo" für die Seele
Das Benefizkonzert der Philharmonischen Solisten Wien - Mitglieder der Wiener Philharmoniker - in der Trofaiacher Pfarrkirche ließ Zuhörer in höhere Klangsphären schweben.
TROFAIACH. Einen Konzertgenuss der allerfeinsten Art bekamen die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Trofaiacher Rupertikirche von den Philharmonischen Solisten Wien serviert.
Luis Zorita, Wolfgang Vladar, Andreas Wieser, Bojidara Kouzmanova-Vladar, Wilfried Hedenborg und Martin Lemberg eröffneten den "Abend mit Mozart" mit dem Fragment für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello, und es gelang den Musikern, die Zuhörer gleich beim ersten Stück in höhere Sphären schweben zu lassen.
Weiter ging es mit Mozarts Dissonanzenquartett, das für das heutige Ohr und Musikverständnis keine klanglichen Reibungen mehr bereithält, sondern ganz im Gegenteil, einen hohen Gipfel des Hörgenusses darstellte. In der Rupertikirche besonders wirkungsvoll, erhebend und von unglaublicher Harmonie beseelt wirkte das Quintett für Horn, Violine, zwei Bratschen und Cello in Es dur, dem wohl auch wegen des kirchlichen Ambiente beinahe Göttliches anhaftete und bei dem es schaurig schön über den Rücken lief. Den Abschluss der "Mozart-Festspiele" bildete das Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Bratsche und Cello.
Standing Ovations und etliche "Vorhänge" für die Musiker bescherten dem begeisterten Publikum eine Zugabe und den Verantwortlichen des Benefizkonzerts für den neuen Altarraum die Gewissheit, dass ihre Arbeit Früchte getragen hat. Ein Phil-Harmonischer Abend von besonderer Würde. ANDREA WALENTA
















