Bruck gewann den Nervenkrieg und spielt wieder Bundesliga
Die Obersteirer gewannen das Relegationsrückspiel gegen Edelweiß Linz letztendlich klar mit 32:17 (14:9).

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Der HC Bruck ist nach zwei Jahren Pause wieder in der Handball-Bundesliga. Und dieses Relegationsrückspiel (das Hinspiel hatte 27:27 geendet) gegen Edelweiß Linz werden die 800 begeisterten Fans im Hexenkessel Brucker Sporthalle nicht so schnell vergessen. Die zeitweilig überforderten Kärntner Schiedsrichter verteilten bei dem 32:17 sage und schreibe 27 (!) Zwei-Minuten-Strafen und insgesamt vier Ausschlüsse - drei davon gegen Linz. Das war auch der spielentscheidende Punkt, denn beim Stand von 14:11 musste mit Rico Stollberg der erste der heißblütigen Linzer vom Parkett und in der Folge kippte die Partie zugunsten der Gastgeber. Vor allem Linz-Spielertrainer Nermin Alkic, der ein großartiger Handballer ist, hatte seine Nerven nicht ganz im Griff - in der 51. Minute musste auch er gehen. Da stand es aber schon 26:14 für die Brucker.
"Wir haben zwei Jahre auf dieses Spiel hingearbeitet. Es war eine sehr gute Partie von uns, ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte Bruck-Trainer Klaus Sommerauer. "Jetzt hoffe ich, dass alle Spieler bleiben." Sportdirektor Michael Schrittwieser, seit dem Einstieg der Bulls vor zwei Jahren auch Leiter der Handballer, ergänzte: "Wer unsere Ansprüche kennt, weiß, dass wir nicht hinten mitspielen wollen." Punktuell soll es aber auch Verstärkungen geben. Eine scheint fix: Ivan Ivisic, der bei Leoben keinen Vertrag mehr erhalten hat, sah schon zu.












