Opposition bündelt Kräfte gegen Schließung des Werksbades
Knapp 150 Leute demonstrierten am Samstag bei einer gemeinsamen Demo der Leobener Opposition gegen die Schließung des Werksbads Donawitz.

Foto © SCHÖBERL Gemeinsame Demo der Opposition vor dem Werksbad Donawitz
LEOBEN. In den Äußerungen wird es greifbar: Die Schließung des Werksbades trifft die Donawitzer emotional ins Mark. Jeder hat positive Erinnerungen, die teilweise Jahre zurückreichen. "Der Bürgermeister ist wie ein Zahnarzt, er zieht uns Donawitzern jeden Nerv", meint eine Dame.
Am Samstag folgten knapp 150 Leute dem gemeinsamen Aufruf aller Oppositionsparteien und demonstrierten vor dem Werksbad gegen die Schließung. Morgen, Montag, werden die Klubobleute von ÖVP, KPÖ, FPÖ und der Bürgerliste Walter Reiter Bürgermeister Matthias Konrad den Antrag auf eine Sondergemeinderatssitzung zum Thema Werksbad übergeben. Unterschrieben ist der Antrag von den Oppositionspolitikern. Die notwendige Anzahl von elf Unterschriften ist überschritten. Innerhalb von drei Wochen muss die Sondersitzung abgeführt werden. Elfriede Egger (KPÖ) hat im Namen von Kinderland ein Schreiben an die Verantwortlichen der Voestalpine Donawitz geschickt - mit der Bitte, die Bemühungen zur Erhaltung des Werksbades zu unterstützen.















