Schließung des Werksbades erhitzt Gemüter
Sanierung um 600.000 Euro ist der SPÖ zu teuer.

Foto © Schöberl
LEOBEN. Das Werksbad in Donawitz besteht seit 1930 und war ursprünglich im Besitz der damaligen Österreichischen Alpine Montangesellschaft und durfte nur von Werksangehörigen sowie deren Familien benützt werden. Erst in späteren Jahren durfte auch die Bevölkerung von Donawitz das Bad benützen. Im Jahr 1991 hat die Stadt Leoben das Bad um einen symbolischen Schilling von der Voestalpine übernommen.
Nun soll das Traditionsbad aufgrund massiver Sicherheitsmängel, die ein Gutachten bescheinigt, geschlossen werden. Sanierungskosten in der Höhe von etwa 600.000 Euro seien bei einer durchschnittlichen täglichen Besucherfrequenz von 115 Badegästen während der drei Sommermonate nicht tragbar, erklärt die Leobener SPÖ. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld mache eine solche Großinvestition unmöglich.
Die Opposition in Leoben vermutet, dass man sich das Werksbad wegen des Asia Spa nicht mehr leisten wolle und man sich hinter diesem Gutachten verschanze. Sie fordert den Weiterbestand des Werksbades für Donawitz.















