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    Zuletzt aktualisiert: 15.03.2012 um 20:33 UhrKommentare

    Pilkington: Letzte Scheibe geschliffen

    Der Glashersteller Pilkington schließt nun endgültig seine Produktion in Eisenerz. Eine Rückkehr ist ausgeschlossen. Die brachliegende Solarenergie war für die Eisenerzer nun der Todesstoß.

    Krise in der Solarindustrie reißt Eisenerzer Werk mit

    Foto © Johanna BirnbaumKrise in der Solarindustrie reißt Eisenerzer Werk mit

    Vor zehn Jahren, im Juni 2002, war das Durchatmen der Mitarbeiter von Pilkington Automotive in Eisenerz über die Bezirksgrenzen hinaus zu hören. Nach monatelangem Zittern um die Arbeitsplätze und einem konkreten Schließungstermin für die Produktionsstätte wurde erstmals in der Geschichte des weltweit agierenden britischen Unternehmens eine "definitive Schließung" zurückgenommen. Mehr als 100 Arbeitsplätze wurden dadurch gerettet.

    Doch nur sechs Jahre später, im November 2008, der nächste Schock: Die Schließung des Werks, Mitte 2009, wurde öffentlich. Die Verzweiflung der Mitarbeiter war enorm. Damals erklärte Werksleiter Alexander Hammer, dass das Unternehmen Ersatzarbeitsplätze bei Bischofshofen oder in Innsbruck anbiete.

    Schließung

    Am 31. August 2009 schloss das Werk seine Pforten - für genau ein Jahr. Im September 2010 startete Pilkington Eisenerz neu durch. Nicht bei der Produktion von Autoscheiben, sondern im Bereich Bauglas mit Glas für Solaranlagen. Die dafür notwendigen Investitionen von 530.000 Euro wurden vom Land mit 75.000 Euro gefördert, 15 Arbeitsplätze entstanden.

    Gestern wurde das Kapitel "Pilkington in Eisenerz" endgültig zugeschlagen. "Die Solarindustrie liegt am Boden, die Aufträge sind so zurückgegangen, dass sich das einfach nicht mehr rechnet, den Standort hier zu erhalten. Das zuliefernde Werk in Deutschland hat seit Wochen Kurzarbeit", erklärte der Eisenerzer Alexander Hammer von Pilkington Automotive gestern. Er glaube zwar an die Zukunft der Solarenergie, aber die kommenden zwei Jahre werde sich nicht viel ändern.

    Zu lange für den Weiterbestand in Eisenerz. "Eisenerz wird sicher nicht mehr reaktiviert", sagt Hammer. Die letzte Scheibe wurde gestern geschliffen. Die verbliebenen vier Mitarbeiter werden am 30. April ihren Dienst quittieren.

    JOHANNA BIRNBAUM

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