Toter in niedergebranntem Wohnhaus gefunden
Bei einem Wohnhausbrand in Leoben in der Nacht auf Montag kam eine Person ums Leben. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die Flammen schon so weit ausgebreitet, dass das Haus nicht mehr betreten werden konnte.

Foto © Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leoben
LEOBEN. Vier Feuerwehren mit 40 Einsatzkräften standen am Montag kurz nach Mitternacht bei minus 16 Grad in Leoben-Donawitz im Einsatz. "Das Haus stand in Vollbrand. Für uns war nur ein Löschangriff von außen möglich, um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden", sagt Gerhard Wurzer, Kommandant der FF Leoben-Stadt. Als die Feuerwehrleute doch ins Innere vordringen konnten, machten sie eine schreckliche Entdeckung. In einem der hinteren Zimmer lag eine reglose Person.
Wie sich herausstellte, war der Mann, dessen Identität noch nicht eindeutig geklärt ist, an den Rauchgasen erstickt. Bei dem Toten soll es sich um den 39-jährigen Cousin der Hausbesitzerin, einer gebürtigen Rumänin, handeln. Da die Frau am Montag nicht in der Steiermark war, konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob es sich bei dem Toten tatsächlich um den 39-Jährigen, der erst seit kurzer Zeit in dem Haus lebte, handelt.
"Es ist davon auszugehen, dass das Feuer seinen Ausgang im Bereich des Kaminofens genommen hat", erklärt Alexander Schantl vom Landeskriminalamt. Durch den fehlerhaften Kamin habe die Holzdecke zu glosen begonnen, ehe sich die Flammen großflächig ausbreiteten. Schaden: 200.000 Euro.















