Biogas bewegt nach wie vor
Die Leobener Bürgerinitiative "le-benswert" spricht sich erneut gegen eine Inbetriebnahme der Biogasanlage auf dem Areal der Kläranlage aus.
Die Vertreter der Bürgerinitiative "le-benswert", die sich mit Vehemenz gegen die Inbetriebnahme der Biogasanlage in Leoben einsetzen, fordern erneut das endgültige Aus der Anlage auf dem Areal der Kläranlage. Sie begründen ihre Forderung folgendermaßen: "Seit 16 Monaten dürfen wir das Recht auf Lebensqualität in unseren Heimen wieder mit unseren Familien genießen. In besagtem Zeitraum ist es zu keinerlei Geruchsbelästigungen gekommen", so die Verantwortlichen der Bürgerinitiative.
Der Zeitraum von 16 Monaten wird deshalb ins Treffen geführt, da der Betrieb von Teilen der Biogasanlage im Juni 2010 wegen nicht bescheidkonformer Errichtung von der zuständigen Behörde des Landes und dem unabhängigen Verwaltungssenat untersagt worden war.
Unterlagen
Mittlerweile sind auch Gerüchte aufgetaucht, dass die Verantwortlichen der LE Gas noch immer nicht alle erforderlichen Unterlagen bei der Fachabteilung 13a der Landesregierung für das verbesserte Projekt eingereicht hätten.
Wir fragten bei Günther Rupp, der für dieses Projekt bei der Fachabteilung 13a des Landes zuständig ist, nach, was es mit diesem Gerücht auf sich habe. "Dieses muss ich dementieren. Es sind alle erforderlichen Unterlagen da. Allerdings stehen noch immer einige Gutachten aus, die von Sachverständigen erstellt werden müssen", so Rupp.
Wie bereits berichtet, wurde das Ermittlungsverfahren abgeschlossen, und nun sind die Sachverständigen am Zug. Ein voraussichtlicher Bescheid der Behörde könnte um den Jahreswechsel erfolgen. Allerdings betonte Rupp bereits im September, dass man noch nicht sagen könne, wie der Bescheid aussehen werde. Das gelte auch heute noch.














