PSL-Insolvenz: 62 Mitarbeiter betroffen
Der Personaldienstleister PSL Personalservice-Logistik GmbH aus Leoben musste Insolvenz anmelden. Im Rahmen eines Sanierungsplans soll das Unternehmen weitergeführt werden.

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LEOBEN. Dienstag dieser Woche musste die Leobener Firma, PSL Personalservice-Logistik GmbH, Insolvenz beim Landesgericht Leoben anmelden.
Wie Masseverwalter Michael Kropiunig gestern auf Anfrage erklärte, wurde ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt, das Teil eines Insolvenzverfahrens sei. "Das heißt, dass man vorhat, das Unternehmen im Wesentlichen weiterzuführen. Es wurde bereits ein Sanierungsplan vorgelegt", so Kropiunig. Dieser müsse nun aber genau geprüft werden.
Sollte die Überprüfung ergeben, dass der Sanierungsplan Erfolg versprechend sein könnte, dann könnte das Unternehmen in Eigenverwaltung weitergeführt werden. Sollte der Sanierungsplan nicht funktionieren, müsste man das Unternehmen allerdings schließen.
Immerhin sind von diesem Insolvenzverfahren 62 Dienstnehmer betroffen. Insgesamt sind es 58 Leiharbeiter, die in verschiedenen Firmen beschäftigt sind, und vier Angestellte in Leoben.
Wirtschaftskrise
Wie der alpenländische Kreditorenverband mitteilt, gebe es mehrere Ursachen, warum es zur Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens Personalservice-Logistik GmbH gekommen sei. Zum einen führt die Firma an, dass Verluste im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise entstanden seien und zum anderen sei ein anderes Unternehmen, bei dem Leiharbeiter beschäftigt gewesen seien, insolvent geworden und dadurch sei ein erheblicher Forderungsausfall schlagend geworden.
Wie Kropiunig erklärt, betragen die Verbindlichkeiten, also die Passiva, etwa 810.000 Euro, wovon etwa 219.000 Euro alleine auf Bankverbindlichkeiten fallen. Die Aktiva bewerte das Unternehmen selbst mit 290.000 Euro.













