Die Konkurrenz verblasen
Mario Karelly beeindruckte bei den österreichischen Meisterschaften.

Foto © GEPA/Sujetbild
Der Druck wor schon do", sagte Mario Karelly nach seinem furiosen Ritt durch den Super G-Kurs, "oba ausgmocht hot er mir nix." Genauso ist er auch gefahren, der 16-Jährige mit seinen 1,90 Meter Körpergröße.
1,3 Sekunden Vorsprung. Dass ihm nach seinem Sieg bei den österreichischen Meisterschaften so viele Leute auf die Schulter geklopft haben, hatte natürlich Gründe: Karellys Vorsprung auf den Zweiten betrug stattliche 1,3 Sekunden, dem Dritte hat er fast noch einmal so viel abgenommen. Im Gesamtklassement des FIS-Super G landete er auf Rang vier. Da war sogar Landeskader-Trainer Willi Zechner höchst zufrieden: "Eine extrem starke Fahrt, eine Top-Leistung!"
Gewundert hat sich Zechner nicht. "Der Bursche hat schon in der letzten Saison aufgezeigt und war in Super-G, Abfahrt und Super-Kombi weltweit der Jahrgangs-Beste." Der eingangs erwähnte Druck erklärt sich mit Karellys Saisonziel. Noch heuer will er der Sprung in den ÖSV-Jugendkader schaffen. Ein großer Sprung - selbst für große Talente. Zechner traut es ihm trotzdem zu. "Die Richtlinien sind beinhart, aber in den schnellen Disziplinen gehört er sowieso zu den Stärksten, und im Riesentorlauf ist es ihm nur noch nicht so aufgegangen, wie er es schon kann."
Österreichischen Meister. Da trifft es sich natürlich gut, dass gerade heute in Lachtal die österreichischen Meister im Riesentorlauf ermittelt werden. "Der Druck is schon do", sagt Karelly...
Weitere Ergebnisse: Benjamin Pölzgutter (Jugend II), Platz sieben; Tamara Tippler (Jugend I), Platz sieben RTL. Programm heute: Damen-Super G (Grebenzen, 11 Uhr), Herren-RTL (Lachtal, 9.30 Uhr)
Zur Person
Mario Karelly, geboren am 23. Juli 1992
Wohnort: Gai
Verein: DSV Leoben
Klasse: Jugend I
Schüler der Schihandelsschule Schladming; trainiert im steirischen Landeskader;













-Anzeigen