Neue Erkenntnisse in der Materialforschung
Leobener publiziert in Magazin "Nature Materials".

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Eine Forschungsgruppe rund um Professor Gerhard Dehm vom Lehrstuhl für Materialphysik an der Montanuniversität Leoben und dem Leobener Erich Schmid Institut für Materialwissenschaften konnte erstmals ein winziges Aluminiumkristall um 150 Prozent dehnen. Dabei konnte man mit einem Transmissions-Elektronenmikroskop direkt zuschauen.
Die Erkenntnisse darüber wurden nun im renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature Materials" publiziert: "Nach den Magazinen ,Nature' und ,Science' ist es im Bereich der Materialwissenschaften sicherlich das bekannteste Wissenschaftsjournal und dementsprechend freuen wir uns natürlich über diese Veröffentlichung", führt Dehm aus.
An den Experimenten, die in der Montanstadt sowie im französischen Toulouse durchgeführt worden waren, waren neben Dehm auch Experten aus Korea, Frankreich und Deutschland beteiligt: "Wichtige Schlüsselexperimente lassen sich oft nur durch internationale Zusammenarbeit erfolgreich durchführen, da verschiedenste Expertisen kombiniert werden müssen", meint Dehm. Durch diese Forschung könne man Verformungsvorgänge besser verstehen und Vorhersagen können exakter getroffen werden: "Interessant sind diese Erkenntnisse für die Industrie, die sich mit miniaturisierten Bauteilen beschäftigt. Das reicht vom Sensor für die Auslösung des Airbags bis zu biegsamen Monitoren", so Dehm.














