Die Rallye zieht ab
Nach Absage der Stadtprüfung in Judenburg zieht Veranstalter die Konsequenz: Das Rennen findet heuer zum letzten Mal statt.

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Die Absage der Stadt-Sonderprüfung in Judenburg durch das Land Steiermark (die Kleine Zeitung berichtete) trifft die Veranstalter hart. "Diese Prüfung ist das sportliche und wirtschaftliche Herzstück der Castrol-Rallye. In den vergangenen zwei Jahren waren zehntausende Fans dabei. Die Vorgangsweise des Landes zwingt uns, für die kommenden Jahre eine neue Austragungsstätte zu suchen", sagt Gerhard Leeb, Obmann des Veranstalters MSC Wolfsberg.
Bei anderen Rallyes gibt es auch enge Ortssonderprüfungen, wie etwa kürzlich bei der Bosch-Rallye in Pinggau und Rohrbach, warum werden sie dort genehmigt? "Da ist eine lokale Behörde für die Bescheide zuständig. Da wir aber durch drei Bezirke fahren, fällt es bei uns in die Zuständigkeit des Landes", erläutert Uwe Strohmeyer, der mit der Agentur "More Sports Events" aus Judenburg als regionaler Veranstalter auftritt.
Die Stadtprüfung sei nicht willkürlich ausgewählt worden und man habe nach den ersten beiden Jahren auch ständig an Verbesserungen gearbeitet. "Wir haben extra mit Schikanen das Tempo gedrosselt. Ohne die Stadt-SP fehlt der Rallye das Herz", so Strohmeyer. Auch die Judenburger Bürgermeisterin Grete Gruber zeigte sich enttäuscht. "Es war eine sehr schöne Veranstaltung für unsere Stadt. Ich kann es nicht nachvollziehen. In Pöls wird auch durch das Zentrum gefahren und da wurde es genehmigt."
Die Rallye startet am Freitag um 14.30 Uhr am Judenburger Hauptplatz, die Prüfung am Abend (20.45 Uhr) wird neutralisiert. Die neuen Höhepunkte der Rallye sind jetzt der Rundkurs Pöls und die neue SP Schönberg-Lachtal jeweils am Samstag.









