"Quirliger Haufen" siegte
Vier Buben und ein Mädchen aus der Hauptschule Wolfsberg gewannen bei Robocup-EM. Nun träumen sie von der Weltmeisterschaft in China.

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Was haben Österreichs beste Sommersportler und vier Burschen und ein Mädchen aus der Hauptschule Wolfsberg im Schwarzautal gemein? Sie alle träumen von China - erstere von Olympia, Zweitere von der Robocup-WM Mitte Juli. Für diese qualifizierten sich nämlich Gerald Perner, Markus Handl, Fabian Kainz, Dennis Freiberger und Jasmin Weiss. Betreut von Lehrer Werner Wiltsche trumpften sie bei der EM in Hannover auf: Die Viertklassler gewannen in der Dance-Klasse die Kategorie der nicht deutschen Teams.
Lego-Roboter. "Dabei haben wir nicht gerechnet, so weit zu kommen", freut sich Werner Wiltsche, der mit dem "quirligen Haufen" sechs Tage in Deutschland verbrachte. Im Rahmen der unverbindlichen Übung Informatik wurden in der Schule fünf kleine Lego-Roboter programmiert. Und zwar so, dass sie synchron zum Gassenhauer "Kung Fu-Fighting" tanzten und musizierten.
Tanzschritte. "Das Problem war die Akustik, außerdem war es schwierig, die Roboter synchron tanzen zu lassen." Dazu mussten die Schüler eine Präsentation erarbeiten. Und - gemeinsam mit der Lehrerin Ingrid Ritz - auch Tanzschritte und Kostüme. Denn auf der Bühne bewegten sich nicht nur die Roboter, sondern auch die Schüler.
Teuer. Der Aufwand lohnte sich. Ob die Steirer allerdings in China auftreten werden, steht noch nicht fest. Immerhin würde die Reise jedem rund 2000 Euro kosten. "Aber ein Vater bemüht sich derzeit, das Geld aufzustellen."
Features
Der Robocup
Bei den German Open in Hannover waren in der Senior-Klasse (für Unis) 49 Teams am Start, bei den Junioren 116 (neben der HS Wolfsberg auch Schüler aus der HTL Kaindorf, der HS Renner, dem BRG Petersgasse und dem Keplergymnasium). Dabei gab es die Bewerbe Dance, Rescue und Soccer.








