Prozess: 18 Monate für Pensionisten-Paar
Mittwochvormittag mussten sich ein Pensionist und eine Frühpensionistin wegen gewerbsmäßig schweren Betruges, Suchtgifthandels sowie Handels mit psychotropen Stoffen vor dem Landesgericht verantworten. Urteil: 18 Monate unbedingt.

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Mittwochvormittag mussten sich ein Pensionist aus Klagenfurt und eine Frühpensionistin aus Wildon wegen gewerbsmäßig schweren Betruges, Suchtgifthandels sowie Handels mit psychotropen Stoffen vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten.
Richterin Michaela Sanin sprach ihr Urteil: Jeweils 18 Monate unbedingt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Ein 1961 in Klagenfurt geborener österreichischer Staatsbürger und Pensionist sowie eine 1956 in Wildon geborene österreichische Staatsbürgerin und Frühpensionistin haben sich in Klagenfurt im Zeitraum zwischen 2008 bis 2011 eine hohe Anzahl an Medikamenten verschafft. In mehreren Fällen hat das Pensionisten-Paar Berechtigte verschiedener Apotheken durch Täuschung über Tatsachen - nämlich durch die Vorgabe, zum Bezug sämtlicher ärztlich verordneter rezeptpflichtiger Medikamente berechtigt zu sein - zur Überlassung von einer hohen Anzahl von Medikamenten verleitet. Darunter mehrere tausend Stück Mondidol, Praxiten, Rohypnol, etc.
Darüber hinaus haben sie eine - die Grenzmenge mehrfach überschreitende - Menge an Suchtgift verkauft.








