Der beste Prödl, den es je gab
Toptorjäger! Matthias Prödl blüht in Wildon richtig auf.
FUSSBALL. Wenn's laft, dann laft's! Bisher waren zehn Treffer pro Saison das Tormaximum für Matthias Prödl. Seit er im Sommer nach Wildon gewechselt ist, hat der Angreifer, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist, bereits elf Mal ins Schwarze getroffen - und das nach gerade einmal 13 Spielen.
Warum es so gut läuft? "Früher habe ich oft mit Verletzungen gekämpft. Im Sommer habe ich erstmals eine ganze Vorbereitung mitgemacht und bin topfit. Dennoch bin ich mit 25 Jahren im besten Fußballeralter und habe noch genügend Luft nach oben", erzählt der ältere Bruder von Werder-Legionär Sebastian Prödl.
Obwohl sich in der Landesliga das Spitzenquartett mit Fürstenfeld, Kalsdorf, Voitsberg und Weiz etwas abgesetzt hat, glaubt Prödl nicht an eine Vorentscheidung. Im Gegenteil: "Die Liga ist so ausgeglichen und durch die direkten Duelle kann es ganz schnell gehen, nach vorne und nach hinten", sagt der Kirchberger. "Es wäre vermessen, wenn wir sagen, wir wollen Meister werden. Aber ein Platz in den Top fünf ist weiterhin unser Ziel."
Dafür werden auch weitere Tore von Prödl, der sich so stark wie nie zuvor präsentiert, nötig sein, vielleicht schon heute (19 Uhr) im Heimspiel gegen Gratkorn II. "Wenn ich die ganze Saison kein Tor mehr schieße und wir kommen unter die Top drei, kann ich aber auch sehr gut damit leben", sagt Prödl. MICHAEL LORBER









