Die Bauern sollen ihre Stalltüren öffnen
Viel Optimismus bei den Treffen des Schweineringes Wildon sowie der Leibnitzer Jungbauern.
Wir müssen nach außen hin besser argumentieren. Wir müssen aufklären, wir müssen die Stalltüren aufmachen", forderte Raimund Tschiggerl, Geschäftsführer der "Styriabrid", bei der Jahreshauptversammlung des Schweineerzeugerringes Wildon in Rauden. "Konsumentenwissen ist der Schlüssel zum Erfolg." Mehr als 110 Mitglieder hat der Erzeugerring, im Vorjahr produzierten sie knapp 67.000 Mastschweine und 21.000 Ferkel.
Ein großes Thema war bei der Versammlung der Preisdruck, etwa von Produktionsstätten in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen gäbe es eine Großschlächterei, die ihren Mitarbeitern bloß 3,50 Euro Stundenlohn bezahle. In der Region seien laut Schweinering-Geschäftsführer Gerald Holler die Preise derzeit gut, die Futtermittelkosten allerdings hoch. Deshalb würden Mäster derzeit beim Ferkeleinkauf zögern. Wie auch immer: "In Summe sind wir gut aufgestellt", so Tschiggerl.
Treffen der Jungbauern
Optimismus gab es auch beim Leibnitzer Jungbauerntreffen am Betrieb von Josef und Maria Fischer in Kitzeck. Etliche junge Landwirte aus der Südsteiermark nahmen daran teil. Kammerobmann Josef Kowald forderte dabei einmal mehr notwendige Rahmenbedingungen der Politik für die Landwirtschaft: "Wir müssen die Vielfalt der Qualitätsprodukte erhalten." Peter Hüttig, Landesobmann der Jungbauern, stellte das Ausbildungsprogramm für junge Landwirte vor.








