Thonhofer verschont Flavia-Kicker nicht
Flavia Solva bereitet sich intensiv auf die Regionalliga vor. Nach dem Liga-Cup-Sieg wartet am Mittwoch West Ham.

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Bei schwierigen Bedingungen ging am Freitag und Samstag der Liga-Cup in Gleinstätten über die Bühne. Vor allem der tiefe Boden machte den Mannschaften dabei zu schaffen. Am Freitag trafen Regionalliga-Aufsteiger Flavia Solva, Landesligist Gleinstätten und die Gebietsliga-Mannschaft aus Heimschuh in Spielen zu jeweils 45 Minuten aufeinander.
Neo-Flavia Trainer Heinz Thonhofer war nach dem 1:1 gegen Gleinstätten und dem knappen 1:0-Sieg gegen Heimschuh alles andere als zufrieden. "Das war sehr viel Stückwerk und bei einigen hat mir auch die Bereitschaft gefehlt", sagt Thonhofer, der die Spieler seit zwei Wochen intensiv auf die anstehende Regionalligasaison vorbereitet. "Wir haben schwere Wochen hinter uns. Die hohe Intensität im Training ist für manche ungewohnt."
Thonhofer stellt auch klar, worauf es in den nächsten Wochen ankommt. "Die neuen Spieler wurden gut integriert. Jetzt ist ein starkes Kollektiv wichtig und weil die Vorbereitung im Sommer kurz ist, muss hart gearbeitet werden. Wir spielen in der Regionalliga, das muss jedem bewusst sein."
Auf Grund von zwei Absagen wurde der Liga-Cup-Modus kurzerhand geändert und das Finale am Samstag mit Flavia, Wildon und den Hausherren aus Gleinstätten ausgetragen.
Am Finaltag zeigte sich Flavia von der besseren Seite und konnte mit zwei 2:0-Siegen den Liga-Cup, vor Gleinstätten (2:0 gegen Wildon) für sich entscheiden. Flavia-Kapitän Thomas Jagonak zeigte sich nach dem Cup-Sieg zufrieden. "Der Liga-Cup war ein guter Test für uns und es war wichtig, dass wir uns besser präsentiert haben als am Freitag", sagt Jagonak, der sich schon auf den Mittwoch freut. Da testet seine Mannschaft nämlich um 18.30 Uhr gegen den englischen Premier League-Klub West Ham United. "Das ist für die Mannschaft ein ganz besonderes Spiel", sagt der Kapitän.
Sein Trainer denkt schon an die Meisterschaft und hofft auf einen guten Saisonstart. "Das wäre sehr wichtig, um Selbstvertrauen zu bekommen. Aber Fußball ist kein Wunschkonzert", sagt Thonhofer, dessen Ziel ein gesicherter Mittelfeldplatz ist. "Wichtig ist, dass wir bis zum Winter gut spielen. Im Winter haben wir dann noch eine Vorbereitung und da werde ich die Leute auf Vordermann bringen."









