"Aufgeben" fehlte im Wortschatz
Zwei Südsteirer lösten in Klagenfurt das WM-Ticket nach Hawaii.

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Seine Blicke hatte Erwin Huss heuer überhaupt nicht Richtung Hawaii gerichtet. Doch oft kommt es - selbst bei so einer Ausdauersportart wie dem Ironman - anders, als man denkt. In Klagenfurt konnten sich überraschend gleich zwei Athleten des Tri Team Stefflhof Adventures ein WM-Ticket für November sichern. Huss: "Mein neunter Ironman war der härteste Wettkampf, den ich je in meinem Leben absolviert habe." Doch das Motto lautete: Aufgeben gibt es nicht!
Startplatz für Hawaii. Daran musste sich der 44-jährige Trainer natürlich auch halten - und das mit Erfolg. "Rund 20 Prozent der Athleten haben das Ziel nicht erreicht, das sind rund doppelt so viele wie bei einem normalen Ironman. In meiner Altersklasse (M 40) haben etliche Teilnehmer auf einen Startplatz für Hawaii verzichtet, so holte ich mit Rang 14 noch ein Ticket", erzählt der Gabersdorfer.
Noch nicht ganz fassen kann Teamkollege Rudolf Wilfling sein Glück. Bei seinem ersten Start überhaupt bei einem Ironman sicherte sich der Leibnitzer gleich das Ticket für den Bewerb, wo alle hinwollen. Wilfing: "Ich kann es noch nicht glauben, mir fehlen die Worte. Auf Hawaii an den Start gehen zu dürfen, das ist ein Wahnsinn."
Pech. Ein Südsteirer hatte allerdings Pech: Der Wildoner Martin Mitteregger erreichte mit Rang 43 unter mehr als 2500 Startern die schnellste Zeit (9:16:10 Stunden) unter den Südweststeirern. Mit Rang sieben in seiner Altersklasse verpasste er allerdings knapp das WM-Ticket.
Weiters: Walter Formeier 10:19,28, Erich Grailer 10:38:54, Manfred Skringer 10:58:46, Gerhard Taucher 11:46:29, Ronny Sekli 11:49:05, Christian Zöhrer 13:01:07 (alle Tri Team Stefflhof Adventures); Peter Aldrian 11:39:12, Michael Ledisnksi 12:22:25, Ilse Ledinski 14:42:01 (alle Tri Team Schedina Deutschlandsberg); Werner Hohensinger 10:23:21, Rudolf Schober 11:28:20, Stefan Schurma 12:51:39 (alle FC Sauzipf Stainz)









