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    Zuletzt aktualisiert: 19.06.2008 um 15:30 UhrKommentare

    Katastrophenübung in Heiligenkreuz a/W

    Insgesamt waren 270 Personen an dieser Katastrophenübung beteiligt und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

    Ein Busunfall wurde simuliert

    Foto © BI Herbert PutzEin Busunfall wurde simuliert

    Aus Statistiken geht hervor, dass der Bus zu den sichersten Verkehrsmitteln zählt. Es kommt aber immer wieder zu schweren Busunfällen, die Problematik bei diesen Unfällen liegt an der großen Anzahl von Verletzten, somit werden sämtliche Einsatzorganisationen, bei solchen Großeinsätzen benötigt. Vor wenigen Tagen hat nun im Abschnitt 2 (Stiefingtal) ein Szenario dieser Art stattgefunden, die Übungsannahme für die Einsatzkräfte war:

    Ein Reisebus aus Eibiswald befindet sich auf einer Ausflugsfahrt und ist mit 37 Fahrgästen besetzt. Um ca. 13.50 Uhr befindet sich der Reisebus auf der L628, ca. 100m vor der Ortseinfahrt Heiligenkreuz a/W, als ein entgegenkommendes Fahrzeug plötzlich auf die Gegenfahrbahn gerät. Der Buslenker versucht einen Zusammenstoß zu vermeiden, indem er den Bus nach rechts verreißt, jedoch kommt es trotzdem zur Kollision mit dem entgegenkommenden PKW. Der Reisebus stürzt über die Böschung und kommt auf der Wiese unter der Fahrbahn zu liegen. Der PKW in dem sich eingeklemmte Personen befinden bleibt auf der Straße stehen.

    Die örtlich zuständige Feuerwehr Heiligenkreuz a/W wurde um 14:02 Uhr alarmiert und war um 14:07 Uhr am Einsatzort, der zuständige Feuerwehrkommandant und Abschnittskommandant ABI Josef Krenn übernahm die Einsatzleitung und begann sofort mit der Erkundung der Schadenslage nach Beurteilung der Eigenlage und Fremdlage wurde Abschnittsalarm des Abschnitts 2 ausgelöst. Es wurde die Unfallstelle sofort abgesichert und mit der Menschenrettung aus dem PKW begonnen gleichzeitig wurde der Bus mittels Seilwinde gesichert und die Verletzten betreut der weitere Schritt war der Aufbau einer Einsatzleitung.

    Die Aufgaben der Feuerwehren Allerheiligen b/W, Empersdorf, Feiting, Großfelgitsch, St. Georgen a.d.Stf., St. Ulrich a/W waren: Absperrmaßnahmen durchführen, Aufbau des Brandschutzes, Retten der Businsassen sowie Versorgung der Insassen gemeinsam mit dem Roten Kreuz.

    Die Aufgaben des Roten Kreuzes waren: Bildung einer Einsatzleitung und Beurteilung der Lage sowie Nachalarmierung, Versorgung der Patienten gemeinsam mit der Feuerwehr und Aufbau einer Sanitätshilfsstelle.

    Die Aufgaben der Polizei waren: Abstellen eines Beamten für den Einsatzstab, Verkehrsleitmaßnahmen sowie Absicherungen, Verständigungen bzw. Nachalarmierungen (Staatsanwaltschaft, BH Leibnitz, usw.) sowie Feststellung der Identitäten Die Aufgaben des Kriseninterventionsteam waren: die Betreuung der Unfallopfer sowie deren Angehörigen.

    Zur Bewältigung des Busunfalls und allen weiteren Tätigkeiten die unmittelbar mit dem Ereignis zusammenhangen wurde folgendes benötigt:

    Freiwillige Feuerwehr: Feuerwehren des Abschnitts 2 (Stiefingtal) mit 22 Fahrzeugen und SRF Leibnitz
    Rotes Kreuz: Bezirksstelle Leibnitz sowie weitere Ortsstellen – mit 11 Fahrzeugen
    Polizei: PI Heiligenkreuz a/W und PI Wildon – mit 5 Fahrzeugen BM.I: Hubschrauber
    KIT: Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams mit 6 Personen
    Figuranten: Bevölkerung aus der Umgebung mit 42 Personen

    Insgesamt waren ca. 270 Personen an dieser Katastrophenübung (KÜBA0208) beteiligt und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

    Bei der Schlussbesprechung konnte ABI Josef Krenn einige Ehrengäste begrüßen, die an der Ausarbeitung der Übung oder auch Aktiv an der Übung sowie als Übungsbeobachter teilnahmen. Seitens der Bezirkshauptmannschaft Hrn. Bezirkshauptmann HR Dr. Manfred Walch, sowie den KAT – Referenten Hrn. Christian Peter, die Bürgermeister Franz Platzer (Heiligenkreuz), Josef Felgitscher (Allerheiligen b. Wildon) und Hans Matzer (Gemeinde Pirching), von der Polizei Hrn. Bezirkspolizeikommandanten Gerhard Trummer und Hrn. Kontrollinspektor Alfred Freudendorfer sowie Hrn. Abteilungsinsp. Erich Fedl (Pol. Insp. Heiligenkreuz a/W).

    Seitens des Roten Kreuzes nahm Hr. ÖRK Bezirksstellenleiter Dr. Peter Sigmund und der Bezirksrettungskommandant Johann Seewald teil. Die Feuerwehr wurde von den Hrn. Brandrat Herbert Vorauer, Abschnittsbrandinspektor Gottfried Rosenzopf, Brandrat Bruno Neubauer sowie E-BR Josef Niegelhell vertreten. Ein großes Lob wurde dem Kriseninterventionsteams ausgesprochen, welches sehr gute Arbeit leistete.

    Die Vorbereitungen für diese Großübung begannen bereits vor sechs Monaten, die sich aber gelohnt haben, dies konnte man bei der Nachbesprechung der Katastrophenübung entnehmen. Ein Dank gilt allen Kameraden/innen für die zahlreiche Teilnahme an dieser Übung.


    Leser-Reporter

    Dieser Artikel wurde uns von Leser-Reporter OBI Patrick Pichler aus Heiligenkreuz geschickt.

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