Wildschwein attackierte Hund und schlitzte ihm den Bauch auf
Wildon: Tier überlebte dank einer Notoperation. Jäger warnen Wanderer davor, die markierten Waldwege zu verlassen.

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Es ging alles blitzschnell: Der Hund eines Jägers (60), ein Deutschdrahthaar, hatte sich auf dem Waldweg am Buchkogel in Wildon nur ein paar Meter von seinem Herrchen entfernt und schnupperte an einem Brombeerbusch, als es passierte: "Ein Keiler, also ein männliches Wildschwein, ist aus dem Gebüsch geschnellt und hat dem Hund mit seinem Gewaff (Eckzähne; Anm.) den Bauch aufgeschlitzt", erzählt Josef Lesjak von der Jagd Schwarzenegg/Wildon.
Tierklinik. Zum Glück hatte der Jäger sein Auto in der Nähe abgestellt, so konnte er den lebensgefährlich verletzten Hund rasch in die Tierklinik führen. In einer eineinhalbstündigen Notoperation konnte das Tier gerettet werden.
Vorsicht. Nach dem Wildschwein-Angriff ist es den Jägern ein Bedürfnis, Wanderer und Spaziergänger zu sensibilisieren. "Man sollte die markierten Wege auf keinen Fall verlassen und Hunde immer an der Leine führen", erklärt Lesjak. Zur Zeit sind Bachen (weibliche Wildschweine) mit ihren Frischlingen unterwegs, die sie hartnäckig verteidigen. Da Wildschweine aber nachtaktiv sind und ihr Lager nicht in Nähe von Wegen, sondern im Dickicht des Waldes haben, sind Spaziergänger auf markierten Wegen relativ sicher.







