Das steirische Wochenende im Fotoklick
60 Reiter aus Mur- und Ennstal machten sich auf den Sölkpass auf, um in alter Säumer-Tradition Salz gegen Wein zu tauschen. Auch sonst trieben es die Steier am Wochenende richtig bunt.
1 / 16
Es war einmal vor 3200 Jahren, als die ersten Menschen die Verbindung über den Sölkpass begingen. Am vergangenen Sonntag, 3200 Jahre später, machten sich wieder 60 Reiter aus der ganzen Steiermark auf, um die historische Handelsroute über den Sölkpass zu bereiten und so das mittlerweile 16. Säumerfest zu begehen.
Die Säumer waren die ersten Transporteure von Handelsgut über die Alpen. Mit ihren Saumtieren, oft Pferde oder Esel, waren es vor allem Salz und Wein, die über den Sölkpass und über die Alpen transportiert wurden. Das Geschäft war ein Tauschgeschäft, bei dem das Salz aus dem Ausseerland gegen Wein aus Italien getauscht wurde.
Und wie es schon in der Antike gehandhabt wurde, so passierte es auch diesen Sonntag zu Mittag: Die Säumer des Jahres 2010 tauschten Salz gegen Wein. Die Pferde wurden nach dem Aufstieg mit einem Sack Hafer belohnt, die Reiter und die etwa 300 Besucher labten sich mit Steirerkrapfen und Almkaffee. Beinahe so wie damals.
Drei Tage wurde beim Bergfestival Via Ferrata am Dachstein gefeiert: Freitag stand ganz im Zeichen des Klettersteigrennens, am Samstag gab?s Outdoor-Sport für Kleine und Groß und am Sonntag luden 16 Gruppen zum Gipfeltreffen.
600 leere Bierdosen, zwei Paddel und zwei Mann bzw. Frau Besatzung – so stachen bei der ersten Weitendorfer Bierdosenregatta acht Teams mit selbst gebauten Dosenbooten in den Ortsteich. Im direkten Duell galt es, Oberwasser zu behalten.
Am Samstag kletterten die Temperaturen in der Landeshauptstadt über die 30-Grad-Marke und so suchten viele Grazer Abkühlung in den Bädern und Seen.
Am Sonntag platzte das Public Viewing Areal der Kleinen Zeitung in Graz aus allen Nähten: Schließlich stand das Finale auf dem WM-Plan.
Schon seit dem Jahr 1920 ist es in Unterlamm Tradition, dem Pfarrpatron ein großes Volksfest auszurichten. Und auch heuer waren am Heinrichsonntag wieder sämtliche Vereine wie Musik, Feuerwehr und Kameradschaftsbund ausgerückt.

















