Wo man am besten radelt
Leibnitz wurde gestern als fahrradfreundlichste Gemeinde des Landes ausgezeichnet. Auch Großklein und Heimschuh erhielten einen Preis.
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Fahrradfahren ist gesund, kommunikativ und umweltfreundlich", erklärte gestern Peter Felber, Landesstellenleiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV), im Rathaus in Leibnitz. "Wir werden in Zukunft sicher mehr mit dem Fahrrad unterwegs sein."
Nicht zuletzt deshalb kürte das KFV heuer nach mehr als zehn Jahren Pause in Zusammenarbeit mit dem Land, dem Gemeindebund sowie den Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC wieder die fahrradfreundlichsten Gemeinden der Steiermark. Neben Graz, Gratkorn und Frohnleiten befinden sich gleich drei in der Region: Gesamtsieger Leibnitz sowie Großklein und Heimschuh. "Wir wollten das Engagement der Gemeinden, etwas für den Radverkehr zu tun, hervorheben", betonte Peter Felber.
Neue Radwege
Aber was macht Leibnitz nun so fahrradfreundlich? "Wir haben circa zehn Kilometer an Radwegen, über 1000 neue Abstellplätze beim Bahnhof, Ladestationen für E-Bikes", so Bürgermeister Leitenberger. Und zahlreiche geplante Vorhaben: Die Radwege zu den Schulen sollen sicherer gestaltet werden, entlang der Bahn soll ein neuer Weg nach Wagna entstehen, die Anbindung an den Murradweg über die Wasserwerksstraße soll verbessert werden. Zudem soll am Hauptplatz eine Elektrotankstelle eingerichtet werden.
Großklein wurde wiederum laut Bürgermeister Johann Hammer für die jahrelangen Bemühungen um die beiden Radwege R1 und R20 ausgezeichnet. Eine Elektroladestation beim Gemeindezentrum soll aufgestellt werden. Und Heimschuh? "Unsere Radwege sind zu 80 Prozent ausgebaut", freut sich Orts-Chef Alfred Lenz. Lobend hervorgehoben wurden unter anderem die Beschilderung und der Generationenpark.











