Volksbegehren als Ziel
Bezirksinitiative "Sagt Ja zum LKH!" ist gestern in Wagna gestartet.

Foto © KuzmickiKampf fürs Krankenhaus: Nationalrat Josef Muchitsch, Bürgermeister Peter Sunko, Koordinator Franz Trampusch
Vor zwei Tagen wurde die Geburtenstation am LKH Wagna geschlossen und die politischen Bezirksvertreter befürchten, dass das erst der Anfang gewesen sein könnte. "Zahlreiche Gespräche regionaler Vertreter mit den Landesverantwortlichen haben keine langfristige Standortgarantie gebracht. Das heißt, wir müssen für unsere regionale Gesundheitsversorgung kämpfen", sind sich NAbg. Josef Muchitsch, Bürgermeister Peter Sunko und Franz Trampusch, Koordinator der Bezirksinitiative, einig.
Konkret will man über das steiermärkische Volksrechtegesetz erstmals ein Bezirksvolksbegehren erreichen. Daher wurde eine Bezirksinitiative gestartet, die zu allererst tausend beglaubigte Unterschriften benötigt, die das Land Steiermark für die Vorbereitung eines solchen Begehrens quasi verantwortlich machen. Weitere 10.000 Unterschriften sind danach notwendig, damit sich die Landesregierung neuerlich mit der Gesundheitsversorgung im Bezirk Leibnitz auseinander setzen muss.
"Die Ausdünnung der gesundheitlichen Versorgung ist ein Thema, das uns alle angeht", glaubt Trampusch an eine breite Unterstützung der Bevölkerung. Auch Sunko ist zuversichtlich: "Es geht um unser Krankenhaus und die Gesundheitsversorgung unserer Region." Muchitsch ist sich sicher, dass die Maßnahme nötig ist: "Uns haben Infos aus diversen Quellen stutzig gemacht, wie die Gesundheitsversorgung im Jahr 2020 ausschauen könnte. Wenn da von jetzt 17 Standorten nur acht übrig bleiben könnten, muss man seine Schlüsse ziehen."
Zwei Aktionstage sind demnächst geplant. Und zwar am 7. Juli von 9 bis 11 Uhr vor dem Rathaus in Leibnitz sowie am 22. Juli von 9 bis 11 Uhr vor dem LKH Wagna. "Wir hoffen auf viele Menschen, die ihre Unterschrift leisten", so das Trio.








