Weihnacht für Jung und Alt
Besondere Weihnachtsstimmung brachten die Mädchen der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Wagna ins naheliegende Volkshilfe-Seniorenzentrum.
Die Mädchen und Burschen der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Wagna sind im nahegelegenen Volkshilfe-Seniorenzentrum gern gesehene und mittlerweile sogar liebgewonnene Gäste. Ob Muttertagsfeier, gemeinsames Basteln oder Weihnachtsfeier - die Jugendlichen stehen das ganze Jahr über gerne parat, um den älteren Menschen ein paar schöne Stunden zu schenken. "Es ist für mich faszinierend, wie unbefangen und locker die jungen Leute mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern umgehen. Da merkt man, dass sie Sozialkompetenz und Herzensbildung lernen", freut sich Hausleiterin Julie Melzer über die gelungene Kooperation.
Diesmal haben sich die Mädchen eingefunden, um mit den Seniorinnen und Senioren Kekse zu backen. Anna Pachernegg, Pädagogin im Sozialbereich, legt Wert auf praxisbezogenen Unterricht: "Wir haben gerade den Schwerpunkt Altenpflege, da passt es super, dass wir ins Volkshilfe-Seniorenzentrum kommen dürfen. Denn die Theorie ist gut und schön, die Praxis aber umso wichtiger."
Einfach, altbewährt und bekannt sind die Kekse, die Jung und Alt gemeinsam backen. "Die Rezepte, der besondere Duft von Keksen, damit werden bei den Senioren viele schöne Erinnerungen wach", freut sich Seniorenbetreuerin Ingrid Resch. Kürbiskernkipferl, Lebkuchen, Husarenkrapferl, Linzerräder und Schneeflocken kommen abwechselnd ins Backrohr. Jung und Alt stechen Teig aus, formen Kugerl, bestreichen die Rohlinge mit Ei und verzieren sie mit Mandelstücken. "Früher habe ich ganz viele Sorten gebacken, das habe ich gerne gemacht", erzählt eine Seniorin. Und sie freut sich, dass die Jugend gekommen ist, um gemeinsam Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.
Schulleiterin Walburga Gritsch beobachtet mit sichtlichem Stolz, wie engagiert "ihre" Schülerinnen bei der Sache sind. Und auch Ingrid Resch blickt zufrieden in die Runde: "Dieses Miteinander ist eine unglaubliche Bereicherung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner." Das findet auch Julie Melzer, die selbst eifrig Husarenkrapferl formt . . .








