Neue Regeln bei City-Taxi
Leibnitz, Wagna und Kaindorf an der Sulm suchen gemeinsam nach einem einheitlichen City-Taxi-System für den Kernraum.
Rund zehn Jahre lang gab es eine City-Taxi-Regelung in der Stadt Leibnitz, die vertraglich Pauschalbeträge pro Fahrt für die Taxler vorsah. Zu dieser Pauschale leistete die Stadtgemeinde einen entsprechenden Beitrag, um etwa für ältere Menschen mit wenig Pension Taxifahrten erschwinglicher zu machen. "30.000 Fahrten waren es im letzten Jahr, 68.000 Euro hat die Stadt zugeschossen", so Bürgermeister Helmut Leitenberger.
Diese Regelung gilt nur mehr bis Ende des Jahres, die Stadt hat den Vertrag aufgekündigt. "Nicht weil wir nicht mehr zahlen wollen, sondern weil dann mit Taxometern gefahren wird und die jetzige Regelung damit hinfällig ist", so der Gemeindechef. Ein wenig ärgert er sich über die langjährigen Vertragspartner aber schon. "Wir hätten uns zumindest gewünscht, dass man uns über die neuen Pläne rechtzeitig informiert. Das ist nicht passiert und jetzt will man uns den Schwarzen Peter zuschieben."
Jedenfalls ist man aber bemüht, gemeinsam mit den Bürgermeistern Peter Sunko aus Wagna und Kurt Stessl aus Kaindorf/Sulm eine gemeinsame Regelung zu finden, die für die Bürgerinnen und Bürger ein spürbare Erleichterung bei Taxifahrten bringt. Sunko: "Wir wissen, dass es Menschen gibt, die auf diese Leistungen angewiesen sind. Wir wollen das auch weiterführen, suchen nach einer guten Lösung."
Diese könnte in dem von Kaindorf gehandhabten System von Taxi-Gutscheinen liegen. "Wir werden einen Vorschlag ausarbeiten und den Taxlern vorlegen", ist man sich einig.







