Zentrale Schaltstelle der Region
Der Regionalvorstand der Großregion Süd-West-Steiermark stellte in der jüngsten Sitzung die Weichen für mehrere Projekte. Darunter ein Gülle-management und eine Energiestrategie.
An Ideen und möglichen Leitprojekten mangelt es in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg nicht. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Regionalvorstandes der Großregion Süd-West-Steiermark deutlich. Die knapp 30 Mitglieder - darunter Vertreter der 14 Kleinregionen, die beiden Bezirkshauptleute, Abgeordnete und Sozialpartner - einigten sich im Eibiswalder Lerchhaus auf die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate.
Zu den wichtigsten zählt das Thema "Güllemanagement", das im Zuge der neu aufgeflammten Grundwasserdiskussion im Leibnitzer Feld zur Debatte steht (die Kleine Zeitung berichtete). "Das ist ein sehr ernstes Thema, die Menschen sorgen sich um die Qualität ihres Trinkwassers", meint Manfred Kainz, Vorsitzender des Regionalvorstandes und der Regionalversammlung. Aus diesem Grund ist ergänzend zu einer Verschärfung der Kontrollen und Aufzeichnungspflicht die Einrichtung einer Anlaufstelle geplant, die überschüssige Gülle verwalten und verteilen soll. "Das ist sinnvoll und verringert auch den Kunstdüngerbedarf", meint der stellvertretende Regionsvorsitzende Peter Sunko aus Wagna. Gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaftskammer und Wasserversorgern wurde vereinbart, alle bisherigen Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen und mit dem Land über eine Finanzierung zu verhandeln.
Erneuerbare Energie
Ganz oben auf der Liste steht auch der Ausbau von alternativen Energiequellen. Als Vorreiter gilt hier die Energieregion Schilcherland, deren Erkenntnisse auf die gesamte Großregion umgelegt werden sollen. Beschlossen wurden unter anderem auch weiterführende Gespräche hinsichtlich einer "L601 Neu" sowie eine flächendeckende Breitbandversorgung.
Thema waren natürlich auch die im Raum stehenden Gemeindezusammenlegungen. "Es steht noch nirgends festgeschrieben, wieviel das bringen soll", sind sich Kainz und Sunko einig.
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Kommentar
FAKTEN
Die Großregion Süd-West-Steiermark umfasst 14 Kleinregionen und ist großteils deckungsgleich mit den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg.
Wichtigste Organe sind die Regionalversammlung (95 Stimmberechtigte , darunter alle Bürgermeister der Region) und der Regionalvorstand (27 stimmberechtigte Mitglieder).







