Jugendarbeit ohne Gemeindegrenzen
Sieben Kommunen im "Kernraum Leibnitz" setzen ab sofort gemeinsam auf eine offene Jugendarbeit.

Foto © KuzmickiIm Jugendgästehaus Leibnitz erfolgte der Startschuss für das gemeindeübergreifende Jugendprojekt "Youth Point"
Kaindorfs Bürgermeister Kurt Stessl bezeichnet das Projekt "Youth Point" - für das gestern im Jugendgästehaus Leibnitz der offizielle Startschuss erfolgt ist - als äußerst gelungene Nagelprobe für die sieben Kernraumgemeinden Leibnitz, Tillmitsch, Wagna, Gralla, Seggauberg, St. Nikolai im Sausal und Kaindorf/Sulm.
Und seine Bürgermeisterkollegen Helmut Leitenberger, Alfred Langbauer, Peter Sunko, Hubert Isker, Alois Adam und Kurt Kada waren sich ebenfalls einig: gemeinsam lässt sich die geplante offene Jugendarbeit in jeder Hinsicht besser umsetzen. Und auch Landesrätin Elisabeth Grossmann sprach von einem einzigartigen Projekt in einer Großregion, in dem der Jugend der entsprechende Rahmen geboten werde, die Freizeit sinnvoll zu gestalten und zu verbringen.
Als Projektträger tritt der Verein "Wiki" auf, der - wie Obmann Bernhard Ederer betonte - eine lange Erfahrung im Bereich der Kinderbetreuung und Jugendarbeit aufweise. Bereichsleiter Roland Aldrian erklärte das Projektprinzip, das vorsieht, dass in den allen Gemeinden Projekte umgesetzt werden und im Jugendgästehaus Leibnitz der zentrale "Youth Point" eingerichtet ist.
Geplant ist, das Angebot gemeinsam mit der Jugend zu erarbeiten. Dabei sei die Frage entscheidend, was diese braucht. Die entsprechende Kontaktaufnahme samt Workshops soll in den nächsten Wochen erfolgen. "Wir hoffen, dass die Jugend das Angebot nützt, schätzt und sich auch einbringt", so Projektinitiatorin Monika Tieber.








