Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 07:21 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Das modernste Angebot der Dialyse Sicherheitsgefühl im Blickpunkt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Wagna und Umgebung Nächster Artikel Das modernste Angebot der Dialyse Sicherheitsgefühl im Blickpunkt
Zuletzt aktualisiert: 23.05.2011 um 14:26 UhrKommentare

Neues Integrationszentrum in Graz eröffnet

Am Montag wurde das Integrationszentrums Graz (IZ) eröffnet. Als Betreiber fungiert der Österreichische Integrationsfonds. Vollath plädierte für eine Herauslösung der Integrationsagenden aus dem Innenministerium.

Am Montag wurde das Integrationszentrum Graz eröffnet

Foto © Marija KanizajAm Montag wurde das Integrationszentrum Graz eröffnet

Mit dem "Umweg" über das bisherige IZ Obersteiermark wurde nun das Integrationszentrum Graz geschaffen, auch zuständig für Kärnten. Integration sei niemals ein abgeschlossener Prozess, sagte die zuständige steirische Landesrätin Bettina Vollath (S) bei der Eröffnung. Dabei plädierte sie auch für eine Herauslösung der Integrationsagenden aus dem Innenministerium. Staatssekretär Sebastian Kurz (V) meinte, die Scheinwerfer müssten weg von Negativaspekten: Das IZ sei ein Beispiel für eine funktionierende Netzwerkplattform.

Integration sei ein beidseitiger Prozess und könne nur in Zusammenarbeit von Mehrheitsbevölkerung und Migranten gelingen, sagte die ÖIF-Geschäftsführerin Elena Kalogeropoulos. In Graz seien in dem neuen Zentrum in der Reitschulgasse beim zentralen Jakominiplatz unter der Leitung von Veronika Thanner 14 Personen tätig, neun mit Fixanstellung und fünf freie Mitarbeiter. Beratungen, Lernbetreuungen und Kurse mit Zielrichtung Erlernen der deutschen Sprache und bei der Vorbereitung auf den Job würden auch in Leoben, Trofaiach, Judenburg, Bruck/Mur, Kapfenberg und Wagna abgehalten. Ein Mitarbeiter sei für diese Zwecke auch regelmäßig in Kärnten. Rund 600 Kunden jährlich wurden zuletzt laufend betreut. Zielgruppen seien Migranten, anerkannte Flüchtlinge, aber auch die "Mehrheitsbevölkerung", so Kalogeropoulos, die den ÖIF als "Integrationsdienstleiter" sieht.

Integrationspartnerschaften

Landesrätin Vollath bezeichnete die "Charta des Zusammenlebens" des Landes Steiermark als politisches Bekenntnis zum Thema: "Noch vor dem Sommer soll feststehen, was welche Ressorts der Landesregierung bei dieser Querschnittsmaterie zu tun haben". Das Referat Integration und Diversität des Landes solle die Erfahrungen bündeln und sowohl nach innen in den Landesdienst als auch nach außen tragen. Im Sommer sollen die ersten steirischen Integrationspartnerschaften gegründet werden. Im Herbst würden es die ersten diesbezüglichen Partnerschaften zwischen dem Land und den Kommunen starten. Einmal jährlich werde dann eine "Konferenz des Zusammenlebens" stattfinden, beginnend in diesem Herbst.

Staatssekretär Kurz nannte das IZ Steiermark einen wichtigen Umsetzungsbeitrag für den Nationalen Aktionsplan für Integration. Zum Vollath-Vorschlag, die Integrationsagenden aus dem Innenministerium herauszulösen und z. B. dem Bundeskanzleramt zuzuordnen, meinte der Staatssekretär: "Das ist eine bisschen scheinheilige Diskussion, wo das angesiedelt sein soll. Das Innenministerium ist ja auch für andere, völlig vom Polizeiapparat losgelöste Bereiche zuständig, wie z. B. den Gedenkdienst."

Sprache als Schlüssel zum Erfolg

Der Grazer Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (V) sagte, Sprache sei der Schlüssel zum Erfolg bei der Integration. Graz nehme selbst im Jahr für integrationsfördernde Maßnahmen rund 1,3 Mio. Euro in die Hand, man freue sich auf die Kooperation mit dem IZ. Sehr viel laufe in diesem Bereich auch über den Sport, so organisiere die Stadtgemeinde für rund 6.500 Kinder Gratissport.

Der Österreichische Integrationsfonds (Budget 2010: 9,55 Mio. Euro) finanziert sich zu 78 Prozent durch das Innenministerium, weitere Beiträge kommen vom UNHCR (läuft 2011 aus), von der EU-Kommission sowie aus eigenen Einnahmen.


Gemeindewetter

  • Montag, 20. Mai 2013
    • Min: 9°C
    • Max: 21°C
    • Nsw.: 30%
    Wolkig
  • Dienstag, 21. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 21°C
    • Nsw.: 35%
    Bewölkt
  • Mittwoch, 22. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 22°C
    • Nsw.: 40%
    Bewölkt
Dreitagesprognose aufs Handy!
SMS mit WETTER 8435 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS


Babys aus der Gemeinde

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus der Gemeinde

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang