Osterfeuer: Anzeigenebbe
Strengere Vorschriften machten Polizei und Feuerwehren kaum Stress.

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Mit örtlichen und/oder zeitlichen Limits für Brauchtumsfeuer hat das Land heuer versucht, die Luftgüte über Ostern landesweit zu verbessern. Die Kontrolle war Aufgabe der Polizei, während die Feuerwehren bei Verstößen gegen das Osterfeuerverbot zum Ablöschen ausrücken sollten. Soweit die Theorie. In der Praxis verlangten die strengeren Vorschriften keine besonderen Einsätze. Die Feinstaubbelastung im Süden und Südwesten war aber geringer als in den Jahren zuvor.
Im Bezirk Leibnitz, wo etwa in Wagna, Vogau, Straß oder in der Stadt Leibnitz heuer jeweils nur ein einziges Osterfeuer gestattet war, gab es insgesamt drei Anzeigen wegen unerlaubter Osterfeuer. Zum von der Polizei angeordneten "Ablöschen" rückte die Feuerwehr einmal aus. "Mehrheitlich hat man das Verbot eingehalten", schildert Herbert Putz, Sprecher des Bezirksfeuerwehrverbandes Leibnitz.
Seinem Deutschlandsberger Kollegen Hans Jürgen Ferlitsch und Martin Roschker aus Radkersburg war kein einziger Ablösch-Auftrag bekannt. Zu tun hatte man ohnehin: In Deutschlandsberg gab es sechs durch Osterfeuer ausgelöste Brände.
Ob das neue Osterfeuerverbot gewirkt hat, wollte man in der Landesabteilung für Umweltrecht am Dienstag noch nicht beantworten. "Wir holen erst die Berichte aus den Bezirkshauptmannschaften ein", bat ein Beamter um Geduld. Dass es Korrekturen gibt, ist nicht auszuschließen. Siehe Liezen, das von den strengeren Vorschriften nicht betroffen war, aber die meisten Aufträge zum Ablöschen meldete.







