Expertenhilfe in der Krise
Soziale Dienste Süd eröffnen neue Räumlichkeiten in Leibnitz.
Bereits im Jahr 1992 haben die "Sozialen Dienste Süd" in Kaindorf und Wagna mit ihrer Arbeit gestartet, damals ausschließlich mit der sozialpädagogischen Familienbetreuung. Seither hat sich viel getan. Die Angebote wurden stets ausgeweitet, die Klienten mehrten sich und zuletzt platzten die Räumlichkeiten am Leibnitzer Hauptplatz aus allen Nähten.
Grund genug, einen neuen Standort zu suchen, der im Kindermann-Zentrum gefunden und gestern durch Landeshauptmannstellvertreter Siegfried Schrittwieser auch offiziell eröffnet wurde. "Die Hilfe, die den Menschen hier geboten wird, ist von unschätzbarem Wert", betonte Schrittwieser.
Die Sozialen Dienste Süd (kurz SDS) sind eine Einrichtung der Jugendwohlfahrt, die Kinder, Jugendliche und Familien mit vielfältigen und individuellen Angeboten bei der Lösung von Problemsituationen und Krisen unterstützt. Zweigstellenleiter Christian Huber: "Ziel unserer Arbeit ist es, dass die Jugend in eine positive Zukunft gehen kann. Und dabei wollen wir ein Stück weit helfen."
Daher sei man auch im Begriff die Angebote zu erweitern. Zu betreutem Wohnen für Jugendliche, Erziehungshilfe und sozialpädagogischer Familienbetreuung sollen demnach Streetwork, Familienhilfe, Sozial- und Lernbetreuung sowie Besuchsbegleitung dazu kommen. Das neue Kompetenzzentrum soll ein Ort der Begegnung, Kommunikation und Menschlichkeit sein.









